Nationalrat - Hakel zu Kreativwirtschaftsbericht: Nicht alles Gold, was glänzt

Kreativwirtschaftsbericht zeichnet kritisches Bild bei Unternehmerinnen

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen der Budgetdebatte hat Elisabeth Hakel, SPÖ-Bereichssprecherin für Kreativwirtschaft, den aktuellen Kreativwirtschaftsbericht zur Sprache gebracht. "Der Kreativsektor ist besser aufgestellt als die Gesamtwirtschaft. Das ist schön zu hören. Eine starke Kreativwirtschaft sichert auch in Zukunft den Wirtschaftsstandort Österreich und das ist auch im Sinne der Sozialdemokratie", so die SPÖ-Abgeordnete. Sie fordert längerfristige Förderungssicherheit, um Entwicklungsperspektiven zu garantieren. ****

Doch der Bericht zeigt auch Probleme auf: So spielt die Verhinderung oder Beendigung von Arbeitslosigkeit bei Unternehmerinnen vergleichsweise häufiger eine Rolle bei Unternehmensgründung als im Durchschnitt. Die genannten Zahlen wurden dem Bericht entnommen. Demnach sei die Behauptung der Wirtschaftskammer, dass der Schritt in die Selbstständigkeit aus reiner Freude und Freiwilligkeit geschieht, "ein Schlag ins Gesicht vieler prekär arbeitender Ein-Personen-Unternehmen", Hakel.

Auch werden beispielsweise immer noch drei Viertel aller Unternehmen männlich geführt. Angesichts dieser Fakten sei es, so Hakel, höchst an der Zeit, dass Wirtschaftsminister Mitterlehner die "Genderbrille aufsetzt und über verstärkte Frauenförderung auch im EVOLVE-Programm (Programm zur Förderung der Kreativwirtschaft) diskutiert." (Schluss) sa/mb/up

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