FPÖ-Frigo: Statt zwei nur mehr ein niedergelassener Kinderpsychiater mit Kassen in ganz Wien

Gesundheitsbudgets auf Kosten der Kinder

Wien (OTS/fpd) - In der gestrigen Sitzung des Psychosozialen
Dienst (PSD) wurde auf die Frage vom Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, Landtagsabgeordneter Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo "Wieviele Stellen für Kinder/Jugendpsychiater wurden bis jetzt für die Wiener Kinder und Jugendlichen seit dem Tief von zwei Psychiatern geschaffen?" von Dr. Psota mit: "Leider gibt es nur noch einen Psychiater." geantwortet.

Offenbar hat die Jugend keinen großen Stellenwert in der Wiener Gesundheitspolitik, kritisiert Frigo, denn anders ist ein derartiges Manko nicht zu erklären.
Überfüllte Spitalsambulanzen und Kinder auf Erwachsenenstationen sind unhaltbare Zustände. Dieser Missstand soll aber erst 2015 mit der Teileröffnung des KH Nord verbessert werden. Das ist ein Skandal der Sonderklasse. Immer wieder wurde von der FPÖ auf diesen unzumutbaren Zustand von fehlender ärztlicher Betreuung aufmerksam gemacht, denn Sparen an unserer Jugend ist Sparen an unserer Zukunft.

"Statt Geld in Qualitätsmanagement zu stecken sollte zuerst eine personelle Grundlage der psychiatrischen Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen im niedergelassenen Bereich geschaffen werden und die wesentlichen teureren Spitalsambulanzen entlastet werden!", so Frigo weiter. Doch der Trend "gesunde Zahlen" statt Gesundheit setzt sich auch bei den Erwachsenen fort, so werden zwei Drittel der Sozialpsychiatrischen Ambulanzen geschlossen und die verbleibenden bis 2015 renoviert. Die SPA Floridsdorf, die für einen der größten Wiener Gemeindebezirke mit hohen Zuwachsraten zuständig ist, wird nicht ausgebaut.
Wahrscheinlich um die teure Spitalsambulanz des geplanten KH Nord zu überlasten, schließt Frigo. (Schluss)paw

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