Nationalrat - Kuntzl: Ausbau von Ganztagsbetreuung und Neuer Mittelschule notwendig

Reformweg wird weitergegangen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl hat heute, Dienstag, im Nationalrat betont, dass in Zusammenhang mit Budgetdebatten nur zu gerne das Bild strapaziert wird, dass Kindern kein Schuldenberg zu hinterlassen ist. "Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass es um weit mehr geht. Nämlich die Kinder mit einem entsprechenden Startkapital auszustatten. Dass es uns selbst in einem Spar-Budget gelungen ist, Bedingungen dafür zu schaffen und wir den Reformweg der letzten Jahre fortsetzen können, ist eine großartige Leistung", zeigte sich Kuntzl erfreut. ****

Als wesentlichen Schritt auf diesem Reformweg sieht Wissenschaftssprecherin Kuntzl den Ausbau der Ganztagsbetreuung mit dem Ziel, die Begabungen aller Kinder zu fördern. "In diesem Zusammenhang ist es auch von besonderer Bedeutung, jene Kinder zu fördern, die aus einem sozialen Umfeld kommen, in dem sie nur geringe oder gar keine Förderung erfahren", unterstreicht Kuntzl.

Als weitere wichtige Maßnahme sieht Kuntzl den Ausbau der Neuen Mittelschule. "Es müssen neue Klassen eröffnet werden, und ich bin zuversichtlich, dass wir die 10-Prozent-Grenze aufheben können und so in den kommenden Jahren noch mehr Plätze entstehen", erklärt die SPÖ-Wissenschaftssprecherin.

Zum Bereich Wissenschaft erklärte Kuntzl, dass erfreulicherweise 80 Millionen mehr für die Universitäten zur Verfügungen stehen als ursprünglich vorgesehen. Dieses Geld solle schwerpunktmäßig zur Verbesserung der Situation der Lehre und der Studierenden in den so genannten Massenfächern verwendet werden, erklärte Kuntzl. "Man darf in Zusammenhang mit den besonders beliebten Studienrichtungen nicht nur von Zugangsbeschränkungen sprechen, sondern muss die Kapazitäten der Universitäten ausbauen, denn wir brauchen auch viele Absolventen", unterstreicht die SPÖ-Wissenschaftssprecherin. Auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen, denen die Basisförderung gestrichen wurde, sollen die finanziellen Mittel zu Gute kommen, denn "diese Institutionen leisten einen wichtigen Beitrag zur Forschung", so Andrea Kuntzl. (Schluss) ta/mb/mp

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