BZÖ-Widmann: Unis haben massiven Nachholbedarf!

Wien (OTS) - "Es fehlt hinten und vorne, die Universitäten haben massiven Nachholbedarf", erklärte BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann in seinem Debattenbeitrag. Gleichzeitig fehlten der Regierung aber Strategie und Plan für eine sinnvolle Forschungsförderung. Bei den angekündigten 80 Mio. Euro mehr für die Universitäten dürfe nicht vergessen werden, dass zuvor 95 Mio. aus dem Budget rausgestrichen wurden. Dieses Minus von 15 Mio. Euro könne durch die Wiedereinführung von Studiengebühren und einer Einschreibgebühr mehr als ausgeglichen werden, so Widmann, der entsprechende Anträge einbrachte.

Widmann warnte vor einer "neuen deutschen Welle". Allerdings seien es diesmal Studenten, die unsere Universitäten überschwemmen, weil sie keine Studiengebühren zahlen müssen, "in etwa Bayern aber schon". 500 Euro pro Semester sind für den BZÖ-Wissenschaftssprecher "moderat und akzeptabel". Dazu sollte - wie international üblich - eine Einschreibgebühr von 5000 Euro eingeführt werden. Studienanfänger, die in Österreich maturiert haben, sollen einen UNI-Bonus in Höhe der Einschreibgebühr erhalten.

Bei rund 330.000 Studenten, davon übrigens 70.000 aus dem Ausland, bringt laut Widmann die Studiengebühr "330 Mio. Euro Zusatzmittel für die Universitäten". Die etwa 17.000 Studienanfänger brächten weitere 90 Mio. Euro. Kritik gab es von Widmann auch bei der derzeitigen Stipendienregelung, weil rund 40 Prozent für Ausländer, die in Österreich studieren, aufgewendet werden.

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