BZÖ-Haubner: Schule muss parteipolitikfreie Zone werden

Kürzungen bei den Schulbeihilfen "familienfeindlich" - BZÖ beantragt "Allianz für Bildung"

Wien (OTS) - "Die Schule muss in Österreich künftig parteipolitikfreie Zone werden. Denn nach wie vor wird im Parlament eine ideologisch behaftete Debatte geführt. Die Schule soll in Zukunft ein moderner pädagogischer Dienstleister sein und der veränderten Familien- und Arbeitswelt gerecht werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, erfolgreich lernen zu können", so BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner im Rahmen der heutigen Budgetdebatte.

Haubner kritisierte die Budgetkürzungen bei den Schulbeihilfen als "familienfeindlich". Es sei unverständlich, wieso beispielsweise im Verwaltungsbereich für die Schulaufsichtsorgane wesentlich mehr veranschlagt werde als für "die Neue Mittelschule".

Die BZÖ-Bildungssprecherin verwies in diesem Zusammenhang auf das neue BZÖ-Bildungskonzept. Dieses Konzept sieht eine Reform der Schulverwaltung, eine Stärkung der Schulautonomie, ein neues Lehrerdienst- und Besoldungsrecht, eine verbesserte Integration, die schulische Tagesbetreuung als freiwilliges Angebot sowie die gemeinsame Schule der sechs- bis 14-Jährigen - ebenfalls freiwillig -vor.

Haubner beantragte weiters eine "Allianz für Bildung" und lud alle Fraktionen ein, daran teilzunehmen. "Weg mit ideologischen Scheuklappen - her mit echten Reformen", forderte die BZÖ-Bildungssprecherin.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0006