LR Dobernig: Investitionszuschüsse in Höhe von 14,6 Mio. Euro für die Kärntner Krankenanstalten beschlossen!

Investitionen kommen den Patienten zugute - Mittel für Hauskrankenpflege und Notarztversorgung beschlossen, Erhöhung der Mittel für Facharztausbildung

Klagenfurt (OTS) - Im kommenden Jahr werden vom Kärntner Gesundheitsfonds Investitionszuschüsse in Höhe von 14,6 Mio. Euro für die Kärntner Krankenanstalten ausgeschüttet. 13,66 Mio. Euro stehen davon 2011 neu zur Verfügung, dazu kommen 950.000 Euro aus Rückzahlungen oder nicht in Anspruch genommenen Mitteln. Das gab nach der heutigen Sitzung der Gesundheitsplattform der neue Vorsitzende des Gremiums, Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK), bekannt.

"Es freut mich, dass wir die Mittel gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine Million Euro erhöhen können. Damit können in den Kärntner Krankenanstalten wichtige Investitionen durchgeführt werden. Das sorgt für eine Steigerung der Qualität der Gesundheitsversorgung und kommt den Patientinnen und Patienten zugute. Auch die Direktoren der Krankenanstalten sind mit dieser Mittelzuteilung zufrieden", erklärte Dobernig.

Unterstützt werden 2011 unter anderem folgende Investitionen an Krankenhäusern: Zubau Krankenhaus St. Veit an der Glan (Förderung Euro 588.000,-), Adaptierung Akutgeriatrie Elisabethinen (Förderung Euro 200.000,-), interdisziplinäre Intensivstation Friesach (Förderung Euro 528.800,-), CT-Gerät in Friesach (Förderung Euro 572.000,-), Zu- und Umbau in Waiern (Förderung Euro 1,530 Mio.) sowie die Adaptierung der Sonderklasse in Spittal (Förderung Euro 493.000,-).

Aus der Strukturmittelförderung werden 2011 7,4 Mio. Euro ausgezahlt, davon 4,63 Mio. Euro für die Hauskrankenpflege und 2,6 Mio. Euro für die Notarztversorgung durch das Österreichische Rote Kreuz. "Wir unterstützen damit die Versorgung kranker oder verunfallter Menschen. Gerade die Qualität der medizinischen Notfallversorgung ist besonders wichtig, um die Chancen für eine raschere Wiedergenesung der Patienten zu verbessern", betont Dobernig.

Beschlossen wurde auch eine Erhöhung der Mittel für die Facharztausbildung in Kärnten um 35 Prozent. "Konkret erhöhen wir 2011 die Mittel für den Facharztausbildungspool um 130.000 Euro auf 502.300 Euro. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die qualitative Gesundheitsversorgung in Kärnten", so Dobernig. Ziel des Facharztausbildungspools beim Kärntner Gesundheitsfonds ist es, den Ärzten die Teilnahme an anstaltsübergreifenden Facharzt- oder Additivfacharztausbildungen an einer Ausbildungskrankenanstalt zu erleichtern. Der Gesundheitsfonds ersetzt der Ausbildungskrankenanstalt die Gehaltskosten der auszubildenden Ärzte.

Aus Sicht der Krankenanstalten erfreulich ist die Erhöhung der LKF-Entgelte, so Dobernig. Diese Entgelte setzten sich unter anderem aus Sozialversicherungsbeiträgen zusammen und kommen direkt den Krankenanstalten zugute. Im kommenden Jahr werden rd. 359 Mio. Euro an LKF-Entgelten zur Verfügung stehen, das ist eine Erhöhung um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elmar Aichbichler
Pressesprecher Landesrat Mag. Harald Dobernig
Tel.: 05 0 536 22515 oder 0664 80536 22515

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0004