ÖVP LPO Martinz: Scheuch und Strache verhöhnen Bemühungen um vernünftige Ortstafellösung,

Dörfler wird von eigenen Parteileuten in Ortstafelfrage offenbar wenig ernst genommen.

Klagenfurt (OTS/VP) - "Die Forderung am 10.Oktober 2011 im Minderheitengebiet eine Volksbefragung über eine Ortstafellösung abzuhalten entspricht einer Verhöhnung aller seriösen Bemühungen um eine rasche und vernünftige politische Lösung der Ortstafelfrage", reagiert ÖVP Obmann Josef Martinz auf die jüngsten Aussagen der freiheitlichen Parteichefs.
Einmal mehr bestätigen diese Aussagen auch, dass Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit seinen Vorstößen für eine vertretbare Ortstafellösung offenbar von seinen Landes- und Bundeschefs wenig ernst genommen wird. Die Fixierung auf eine Ortstafellösung-Volksbefragung im Südkärntner Raum am 10.Oktober war von Dörfler jedenfalls noch nie zu hören, in Summe wohl ein Beweis, dass die freiheitlichen wenig Interesse haben die Thematik rasch und für alle Beteiligten vertretbar zu klären. Bedauerlich für Kärnten und für das Image unseres Landes, so Martinz. Einmal mehr bestätige sich auch die Richtigkeit des ÖVP Kurses für eine rasche, politische Lösung, verfassungsrechtlich abgesichert, auf Basis des Schüssel-Haider Modelles von 2006 ohne Öffnungsklausel und ohne Minderheitenfeststellung. Die ÖVP bevorzuge eine gemeinsame Lösung der Ortstafelfrage, es sei aber nach den jüngsten Aussagen der freiheitlichen Führungsleute zu bezweifeln ob eine solche zustande kommen könne, so Martinz.
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