FP-Meidling: KOMET- Spekulation nicht mit Steuergeldern fördern!

Keine "Bürgerbeteiligung" zu Lasten der Steuerzahler

Wien (OTS/fpd) - Eine ganz klare Absage erteilte Meidlings Bezirksvorsteher-Stellvertreter Mag. Alexander Pawkowicz (FPÖ) dem Grünen Ansinnen, nach erfolgter Bürgerbefragung das Meidlinger KOMET-Grundstück mit Steuergeldern von der Projektgesellschaft zu kaufen.

Da das Grundstück derzeit eine Hochhauswidmung mit bis zu 70 Meter erlaubter Bauhöhe aufweise und daher bei einer Bewertung entsprechend teuer eingestuft wäre, würde ein Ankauf dieses Grundstückes der Gemeinde Wien bis zu 10 Millionen Euro an Steuergeldern kosten. Angenehmer Zusatznutzen für die Projektbetreiber: Jegliches wirtschaftliches Risiko wäre ihnen in Zeiten der Krise abgenommen.

"Echte Bürgerbeteiligung, etwa durch Befragung, ist klar zu unterstützen", so Pawkowicz. Allerdings seien die Alternativen im Vorhinein deutlich aufzuzeigen, um nicht die Anrainer mit einer "scheinbaren" Bürgerbeteiligung in die Irre zu führen, oder den Steuerzahler dafür gerade stehen zu lassen.

"Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde sein, Spekulanten für ihre Untätigkeit auch noch mit Geld zu belohnen", wundert sich Pawkowicz über den Grünen Vorstoß. "Das ganze aber als "Bürgerbeteiligung" zu verkaufen, ist ein Wählernepp der Sonderklasse", kritisiert Pawkowicz, der die finanzielle Herkunft dieser neuen Grünen Geldgeschenke in der aktuellen Rot-Grünen Parkpickerl-Ausbeutung vermutet. (Schluss)paw

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