Grüne Donaustadt: Skandalöse Zustände im Donaustädter Bahnverkehr

Wien (OTS) - "Für die unzumutbaren Zustände, welche seit dem Fahrplanwechsel im Schnellbahnverkehr in der Donaustadt herrschen, gibt es keine Ausrede und keine Entschuldigung", so Gerald Pärtan, Verkehrssprecher der Grünen Donaustadt. "Die Unverfrorenheit, in der Morgenspitze sogenannte Schienenbusse einzusetzen, welche für hunderte Fahrgäste aus dem Marchfeld und der Donaustadt gerade einmal 62 Sitzplätze zur Verfügung stellen, ist schon bemerkenswert", so Pärtan. Die daraus resultierende totale Überfüllung vertreibt Fahrgäste wieder zum Auto und schädigt das Image nicht nur der ÖBB, sondern auch des gesamten öffentlichen Verkehrs nachhaltig.

Abgesehen von der offensichtlichen Organisations- und Führungs-schwäche des ÖBB-Managements werden diese Komplikationen aber auch durch alte, schlechte Planung der Bauarbeiten im Raum Hausfeldstraße und Flugfeld Aspern (Unterführung, U2-Verlängerung) verursacht. Hier wurden auch an der Ostbahn Provisorien notwendig, bei welchen zur Einsparung von gerade einmal 500.000 Euro auf die Möglichkeit verzichtet wurde, weiterhin mit elektrischen Schnellbahn-Niederflurtriebwagen zu fahren. "Die Donaustädter Schnellbahn wurde deshalb nun durch unzuverlässige Diesel-Regionalzüge ersetzt. Die Grünen haben vor dieser Problematik lange gewarnt. Wir werden alles daransetzen, dass die ÖBB sich wieder an die Vorgaben des Verkehrsdienstevertrags mit der Stadt Wien hält. Die ÖBB müssen in Zukunft eine wichtigere Rolle bei der Lösung der Verkehrsprobleme in Wien spielen", so Pärtan abschließend.

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