BOKU übergibt Protestbriefe an Nationalrat

Wien (OTS) - In einem Schulterschluss aller Leitungsorgane, Interessensvertretungen und über 4000 Angehörigen der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) werden heute tausende unterzeichnete Protestbriefe an den Nationalrat übergeben.

Die zahlreichen Warnrufe vor dem drohenden finanziellen und intellektuellen Bankrott der österreichischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen wurden von den politischen EntscheidungsträgerInnen bei der Budgeterstellung völlig ignoriert.

"Durch die geplante Streichung der Familienbeihilfe ab 24 Jahren werden viele junge, wissensdurstige Menschen finanziell ausgehungert und von der Politik zum Studienabbruch gezwungen.", ist Martin Schott, zweiter stellvertretender Vorsitzender der ÖH BOKU, entzürnt.

Als Antwort auf fehlende personelle und infrastrukturelle Ausstattung der Universitäten wird von SPÖ und ÖVP eine nahezu fahrlässige Gesetzesnovelle zur Begutachtung ausgeschickt, welche die quantitative Beschränkung der Zulassung von Studierenden vorsieht.

"Dieser völlig konzeptlose, bildungspolitische Rundumschlag der Regierung wird zu einer intellektuellen Verarmung der österreichischen Bevölkerung und zu einer enormen Schädigung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Österreich führen.", so Christoph Kutzer, Vorsitzender der ÖH BOKU.

"Die ÖH BOKU wird sich unermüdlich für eine adäquate Finanzierung der österreichischen Universitäten einsetzen. Wir vertrauen darauf, dass sich die Nationalratsabgeordneten beim Beschluss des Budgets stärker der Bevölkerung Österreichs als ihrem Klubzwang verpflichtet fühlen.", schließt Florian Kritsch, erster stellvertretende Vorsitzender der ÖH BOKU.

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Christoph Kutzer
Vorsitzteam HochschülerInnenschaft
an der Universität für Bodenkultur
Mobil: 0660 487 16 36, Mail:christoph.kutzer@oehboku.at

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