Wieden - Leo Plasch ist neuer Bezirksvorsteher auf der Wieden

Wien (OTS/SPW-K) - Erstmals seit 64 Jahren stellen die Sozialdemokraten den Bezirksvorsteher auf der Wieden. Plasch möchte ein Bezirksvorsteher für alle WiednerInnen sein, über alle Parteigrenzen hinaus. Leo Plasch ist noch für kurze Zeit Direktor einer kooperativen Mittelschule in Margareten.

Seine Arbeitsschwerpunkte für die Legislaturperiode liegen bei Bildung, Integration und Sicherheit. Im Zuge seiner neuen Tätigkeit als Bezirksvorsteher auf der Wieden liegt dem neuen Bezirksvorsteher die Teilöffnung des Theresianums nach Absprache mit den Verantwortlichen sehr am Herzen.

Ein lebenswerter Bezirk soll noch lebenswerter werden

Leo Plasch übernimmt einen gut organisierten Bezirk, mit konservativen Tendenzen. "Ich werde eine rote Handschrift in den Bezirk zu bringen. Der durchwegs bürgerliche Bezirk und vor allem seine Grätzel sollen mehr belebt werden", sagt Plasch.

Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wird wesentlicher Bestandteil des Amtsverständnisses des neuen Bezirksvorstehers sein. "Nicht im Büro auf sie zu warten, sondern im Bezirk bei den Menschen sein", das ist Plaschs Devise. Dennoch wird es monatlich einen Tag geben, an dem er für die Bürgerinnen und Bürger auch in der Bezirksvorstehung zur Verfügung stehen wird: Am letzten Donnerstag des Monats von 9.00 bis 11.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Umwelt

Bezirksvorsteher Plasch will sich dafür einsetzen, dass Wohnraum-und Grünraumentwicklung in einer entsprechenden Balance einhergehen. Der Innenhofflohmarkt, der im Rahmen der Agenda Wieden heuer erstmals zahlreiche Innenhöfe des Bezirkes belebte, ist ein erster Ansatzpunkt in diese Richtung. Innenhofbegrünungen, Parköffnungen und die Schaffung von zusätzlichen Grünoasen sind wesentliche Pläne des neuen Wiedner Bezirksvorstehers. Vor allem die Teilöffnung des Theresianums ist ihm ein zentrales Anliegen.

Kultur

Es gibt eine Vielzahl engagierter Initiativen und Kleinkunstbühnen. Diese und auch die Kunst im öffentlichen Raum wollen die Sozialdemokraten weiter fördern und unterstützen. Ein besonderes Highlight für den Bezirk werden im Frühjahr des nächsten Jahres Veranstaltungen anlässlich "800 Jahre Wieden" sein.

Alt und Jung

Die Schaffung von alters- und geschlechtergerechten Spielplätzen für ein Miteinander in den Parks und übrigen Freiräumen ist für Leo Plasch ebenfalls ein wichtiges Thema. Das Kinder- und Jugendparlament, das sich sehr bewährt hat und sich großer Beliebtheit erfreut, soll mit den zuständigen Institutionen weiterentwickelt werden.

Verkehr

Der künftige Hauptbahnhof ist auch für die Wieden sehr wichtig, da der 4. Bezirk eine Art Brückenfunktion zur Inneren Stadt einnehmen wird. Das Radwegekonzept ist lückenhaft, bedarf einer Überarbeitung und eines Zusammenschlusses. 30er Zonen sind zu überprüfen und zu ergänzen, und es sind einige zusätzliche Citybike-Stationen geplant. Im öffentlichen Verkehr möchte der neue Bezirksvorsteher noch einige Restwarteanzeigen anbringen lassen.

Sicherheit

Die Beleuchtung in Unterführungen und diversen Parks muss laufend verbessert werden, um Angsträume im öffentlichen Raum zu beseitigen und der Bezirksbevölkerung ein höheres Sicherheitsgefühl zu geben. Die Wiedner Bevölkerung wünscht sich mehr Polizeipräsenz, und dadurch soll auch das subjektive Sicherheitsgefühl gehoben werden.

Bildung

Die Reform des Bildungssystems ist seit der Pisa-Studie längst ein Thema. Naheliegend ist auch der Wunsch des Bezirks für eine gemeinsame Schule für die 10-14Jährigen. Um dieses Projekt zu verwirklichen, könnte eine Pilotierung in einer Mittelschule im Bezirk angestrebt werden.

Gesundheit und Soziales

Ein langgehegter Wunsch von Leo Plasch ist die Schaffung eines Geriatrischen Zentrums auf der Wieden. Im allseits beliebten Pensionistenwohnhaus Wieden wird das Miteinander bereits jetzt gelebt und von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gut angenommen. (Schluss)

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