BZÖ-Bucher: Wir sind die neue bürgerliche Kraft für Kärnten

Dolinschek, Markowitz: Stolz, den ehrlichen Weg mitgetragen zu haben

Klagenfurt (OTS) - Ein Jahr nach der Trennung der FPK haben
heute der Bündnisobmann des BZÖ Kärnten Klubobmann Josef Bucher und seine beiden Stellvertreter Abg. Sigisbert Dolinschek und Abg. Stefan Markowitz in einer Pressekonferenz in Klagenfurt Bilanz gezogen. Der Mandatsraub der Gebrüder Scheuch am Kärntner Wähler hat dem Image Kärntens massiv geschadet", so Bucher. Für das BZÖ sei diese Abspaltung der FPK jedoch von Vorteil gewesen, denn vor einem Jahr sei das BZÖ in Umfragen bei rund zwei Prozent gelegen, heute zwischen fünf und neun. "Die FPK konnte den neuen rechtsliberalen Weg des BZÖ nicht mittragen, aber Österreich braucht keine vierte Linkspartei, sondern eine neue bürgerliche Kraft", so Bucher.

Dörfler und die Scheuchs hätten jetzt mit Strache einen Wiener als Chef, der nur seine eigenen Wiener Interessen vertrete, das BZÖ kämpfe hingegen eigenständig für die Anliegen der Kärntnerinnen und Kärntner. "Der Stolz der Kärntner, wie er unter Jörg Haider vorgeherrscht hat, ist durch die FPK verloren gegangen. Es ist Zeit, diesen Stolz wieder herzustellen, indem wir Kärnten wieder zu einem Vorzeigebundesland aufbauen".

Das Kärntner BZÖ habe sich während des letzten Jahres konsolidiert und neu aufgestellt. Alle Umfragen würden das BZÖ in Kärnten bei Neuwahlen sicher im Landtag sehen und das obwohl man derzeit durch den Mandatsraub nicht vertreten sei. Bucher attackierte auch massiv die Kärntner ÖVP unter Josef Martinz, "die kraft- und hilflos dem Treiben der FPK zusieht". Die einzige logische Erklärung, ist für Bucher eine Verstrickung der ÖVP in den Hypo-Skandal.

Abgeordneter Sigisbert Dolinschek wies darauf hin, dass er bereits vor einem Jahr darauf hingewiesen habe, dass es nie einen eigenständigen Parlamentsklub der FPK geben werde, egal was die FPK auch verspreche. Dies habe sich bewahrheitet. "Die FPK hat sich im Parlament der FPÖ mit Haut und Haaren unterworfen. Das ist Wahlbetrug".

Abgeordneter Stefan Markowitz betonte, dass er stolz darauf sei, den ehrlichen Weg des BZÖ mitgetragen zu haben. Es sei ein notwendiger Schnitt gewesen. Jetzt könne das BZÖ seinen neuen Weg offensiv verfolgen. Markowitz, der ja auch Jugendsprecher des BZÖ-Parlamentsklubs ist, nannte hier beispielsweise die engagierte und moderne Lehrlingspolitik des BZÖ.

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