AK-Präsident Kalliauer: Nein zum Einfrieren der Bundesgelder für Kinderbetreuung

Linz (OTS) - "Oberösterreich braucht mehr und qualitätsvolle Kinderbetreuungsplätze. Das zeigt unser Kinderbetreuungsatlas ganz deutlich. Ein Einfrieren der Bundesmittel für den Ausbau der Kinderbetreuung, wie Minister Mitterlehner es plant, ist gegen die Interessen berufstätiger Eltern. Wir lehnen dies daher strikt ab", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Der Kinderbetreuungsatlas der AK Oberösterreich zeigt, dass trotz vieler Verbesserungen die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen nach wie vor ungebrochen ist. Erhebliche Defizite gibt es bei den Betreuungsplätzen für Unter-Dreijährige und bei den Öffnungszeiten. So bieten nur 42 der 444 oberösterreichischen Gemeinden, das sind 9,5 Prozent, in ihren Kindergärten Öffnungszeiten, die den Eltern eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen.

Es geht aber nicht nur um ganztägige Betreuung, sondern auch um Wissensvermittlung in spielerischer Form. Dadurch können etwaige Defizite schon sehr früh ausgeglichen und allen Kindern annähernd gleiche Startpositionen verschaffen werden. "Vor dem Hintergrund der aktuellen PISA-Studie wäre ein Aufschub beim Ausbau von Kindergärten geradezu verantwortungslos", so der AK-Präsident. Er fordert den Bund auf, weiterhin entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen. Warum der Geldfluss wegen der Evaluierung der Fördermittel unterbrochen werden soll, ist unverständlich.

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