FPÖ-Mühlberghuber zur Familienbeihilfe

Auszahlung von Familienbeihilfen an ausländische Staatsbürger

Wien (OTS) - Jährlich werden aus Mitteln des Familienlastenausgleichfonds (FLAF) mehrere Millionen Euro an Familienbeihilfe ausgezahlt. Ausländische Staatsbürger, die den inländischen Staatsbürgern nicht gleichgestellt sind, haben dann Anspruch auf Familienbeihilfe, wenn sie im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, oder im Inland bei einem Dienstgeber länger als drei Monate beschäftigt sind.

Eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-NAbg. Edith Mühlberghuber an das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat nun die Summen aufgezeigt, um die es sich handelt.

Im österreichischen Durchschnitt werden ca. 11% der Gelder an ausländische Staatsbürger gezahlt. Wien ist hier der Spitzenreiter mit einer Quote von 20%.

Erschreckend sind die Summen, um die es sich dabei handelt. Wurden im Jahr 2006 in Niederösterreich 43 Millionen Euro an Ausländer ausbezahlt, steigerte sich der Wert bis ins Jahr 2009 auf 56 Mio. Euro. In Wien ist der Anstieg noch eklatanter. Von 106 Mio. Euro im Jahr 2006 explodierte die Zahl auf unglaubliche 141 Mio. Euro im Jahr 2009. Die drei größten Empfängergruppen sind übrigens Serben, Türken und Bosnier.

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