BMUKK: Hohe Auszeichnungen an H. Öhler, F. Ankerl, L. Bertel, H. Jagenteufel, H.-J. Manstein, G. Schäfer, S. Schennach und E. Vitouch

Wien (OTS) - Im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur werden heute das Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich an Hedwig Öhler sowie Urkunden über die Verleihung des Berufstitels Professor an Franz Ankerl, Ludwig Bertel, Hermann Jagenteufel, Hans-Jörgen Manstein, Gustav Schäfer, Stefan Schennach und Elisabeth Vitouch verliehen.

Hedwig Öhler erhält für ihre Verdienste um die Bewahrung der Tagebücher des Kaplans Johann Ruggenthaler das Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Durch mehrmaliges Abschreiben konnte sie die 1944/45 im Landesgericht I in Wien verfassten Kerkeraufzeichnungen Ruggenthalers für die Nachwelt erhalten. Ihre Abschrift war auch die Grundlage für eine Buchveröffentlichung im Jahr 2009.

Franz Ankerl ist seit fast 40 Jahren Musikschullehrer für Akkordeon, Melodika, E-Orgel und Keyboard, administrativer Leiter der W.A. Mozart Musikschule Horn und Posaunist beim Horner Bläserquartett und bei der Big Band Formation Horn. Als Leiter des Akkordeon-Ensembles der Musikschule hat er das Akkordeon auch als Konzertinstrument einem größeren Publikum näher gebracht hat.

Der Komponist und Arrangeur Ludwig Bertel, langjähriger Kapellmeister des Musikvereins Langenegg, gründete 1957 die "Bregenzerwälder Dorfmusikanten", die 1989 beim Grand Prix der Volksmusik den 3. Platz errangen. Sein Werkverzeichnis umfasst mehr als 1000 Titel für große und kleine Bläserbesetzungen und für Saiteninstrumente.

Oberschulrat Hermann Jagenteufel, ehemaliger Direktor der Volksschule Zellerndorf, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vor allem im nördlichen Weinviertel verankerten Traditionen weiterzutragen. Schwerpunkt seiner volkskulturellen Arbeit ist die Erhaltung der Mundart. OSR Jagenteufel ist Sprecher und Organisator der "Bacher-Runde", die besonders die Pulkautaler Mundartdichtung pflegt.

Hans-Jörgen Manstein hat sich als Gründer des Manstein Verlags, als Herausgeber diverser Fachzeitschriften wie Cash oder Horizont, als Kommentator und als Initiator fachrelevanter Veranstaltungen wie der Ferienmesse Wien oder der Österreichischen Medientage einen Namen gemacht. Ein großes Anliegen ist ihm auch die Fachjournalistinnenausbildung. Seit 2007 ist er Vorsitzender des Advisory Boards und Ehrenpräsident des Austrian Chapters der International Advertising Association.

Gustav Schäfer hat sich außerordentliche Verdienste um das Gesundheits- und Spitalswesen in Wien erworben. Er war zunächst Verwaltungsdirektor des Pflegeheims Liesing und ab dem Jahr 2000 Verwaltungsdirektor des Otto Wagner-Spitals, wo er für die Fusionierung von fünf Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verantwortlich war.

Bundesrat Stefan Schennach ist Gründungsmitglied des Österreichischen Informationsdienstes für Entwicklungspolitik und war Chefredakteur des Monatsmagazins "EPN" (heute Südwind). Neben seiner publizistischen Tätigkeit lehrt er unter anderem an der Werbeakademie und an der FH Wien. Seine Verdienste im kulturelleren Bereich reichen von der Vermittlungstätigkeit in Restitutionsfragen bis zur Geschäftsführung beim Orchester Wiener Akademie.

Dr. Elisabeth Vitouch war von 1975 bis 1980 Mitentwicklerin, Gestalterin und Moderatorin der ORF-Kindersendung "am-dam-des". Gerade für Vorschulkinder, die keinen Kindergarten besuchten, war dieses Format im wahrsten Sinne des Wortes volksbildnerisch. Als langjährige Moderatorin der Radiosendung "Autofahrer Unterwegs" trug sie maßgeblich zur Popularisierung schwieriger Themen der Verkehrspolitik und der Verkehrssicherheit bei. Seit 2001 ist sie Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete in Wien.

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