SPÖ Prettner: FPK und ÖVP lassen Kärntner Familien unter blau-schwarzer Ignoranz leiden

Neues Kinderbetreuungsgesetz auch für Caritas und Hilfswerk verwerflich

Klagenfurt (OTS) - Mit dem gestern im Kärntner Landtag beschlossenen neuen Kinderbetreuungsgesetz hätten FPK und ÖVP lediglich einen "Erfolg" zur verzeichnen, stellt SPÖ Landesrätin Beate Prettner fest. "Sie konnten der blau-schwarzen Ignoranz gegenüber den Anliegen der Bevölkerung und den Interessen der betroffenen Institutionen und Gemeinden noch die Krone aufsetzen", kritisiert Prettner den blau-schwarzen Beschluss. Bemerkenswert sei auch das Desinteresse des zuständigen FPK Kindergartenreferenten Dörfler gewesen, der an der Debatte zu seinem eigenen Gesetzesentwurf nicht einmal teilnahm, wohl schon wissend, dass mit enormen Gegenwind zu rechnen war. "Beratungsresistenz bekommt mit FPK Dörfler, der sich auch den Stellungnahmen der betroffenen Institutionen nicht stellen wollte, eine ganz neue Dimension", so Prettner.

Ohne Einbindung der betroffenen Institutionen und Gemeinden wurde das blau-schwarze Familien-Belastungspaket durch den Landtag gepeitscht, obwohl sich auch Institutionen wie Caritas und Hilfswerk deutlich gegen das neue Kinderbetreuungsgesetz ausgesprochen hätten, so Prettner. So ließ beispielsweise Caritas Direktor Dr. Viktor Omelko in seiner Stellungnahme wissen, dass "?Die
Gefahr groß ist, dass wir Kindergärten schließen müssen: Kinder vor der Schlupflicht werden nicht mehr in kompetenten Bildungseinrichtungen betreut, Familien werden im Stich gelassen, da die Betreuungsmöglichkeiten wegfallen, Mitarbeiterinnen werden arbeitslos?.". Omelko: "Mit Entsetzen stellen wir eine Entwicklung zu Lasten der Qualität und äußerst schwierigen Bedingungen, die Betriebe zu finanzieren, fest!".

Den Kärntner Familien ein weiteres blau-schwarzes Belastungspaket unter den Weihnachtsbaum zu legen sei ein weiterer Beweis dafür, dass FPK und ÖVP über ihrem Machtrausch die Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner längst vergessen hätten, so Prettner. "Bei Kärntens Kindern den Sparstift anzusetzen um den Schuldenberg abzutragen, den FPK, zuvor BZÖ, und ÖVP angehäuft haben lässt die Aussichten auf ein gutes neues Jahr dahin schwinden", meint Prettner.

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