Auer fordert juristische Maßnahmen gegen unfreiwillige Zuweisungen an Privatkliniken nach Schiunfällen

Verunfallte vor Zuweisung zumindest über Kosten informieren

Wien (OTS/SK) - Beim Schifahren Verunfallte sollen in Zukunft
nicht mehr ungefragt Privatkliniken zugewiesen werden dürfen. Das fordert der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer am Freitag in einer erneuten Anfrage an das Justizministerium. "Vor allem, wenn nach einem Schiunfall unfreiwillig Zuweisungen an Privatärzte und in Privatkliniken passieren, ist die Justiz gefragt. Bis heute ist da nicht viel geschehen und wir befinden uns bereits in der nächsten Wintersaison", begründet Auer seine erneute Anfrage. ****

"Egal, ob Urlauber oder österreichische Gäste, alle wollen sich in Österreich erholen und ihre Freizeit genießen und sie alle haben ein Recht auf einen fairen Umgang", betont der Abgeordnete. Auer ist überzeugt, dass unfreiwilligen Zuweisungen an Privatärzte und -kliniken ein Riegel vorgeschoben werden muss: "Ein Unfall im Urlaub oder an einem freien Tag ist schlimm genug. Kommt auch noch eine teure Rechnung dazu, wird es dramatisch."

Auer ist vor allem wichtig, dass die Leute vor der Zuweisung zumindest über die Unterschiede der Behandlungsmöglichkeiten und deren Kosten informiert werden. Andernfalls dürfe sich niemand wundern, wenn im Internet auch einmal ein Text zu finden ist, der einem Tourismusland wie Österreich wenig schmeichelt, so der Radfelder Bürgermeister und Nationalratsabgeordnete Josef Auer. (Schluss) bj/mp

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