Kärnten ist Vorreiter bei Schisicherheit

LH Dörfler: Kärnten leistet seit Jahren Pionierarbeit bei der Sicherheit auf der Piste - Schihelmpflicht und Aufklärungsarbeit enorm wichtig

Klagenfurt (OTS/LPD) - In der Wintersaison 2009/2010 gab es in Kärnten 5.957 spitalsbehandelte Schiunfälle und 989 Snowboardunfälle, also insgesamt 6.946 spitalsbehandelte Pistenunfälle. 1.478 der betroffenen Personen waren Jugendliche bis 15 Jahre. Mit der seit vergangener Wintersaison geltenden Schihelmpflicht für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren, die auf Initiative von Sport- und Sicherheitsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler eingeführt wurde, setzt Kärnten einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit auf den Pisten. "Es konnte erfreulicherweise eine Helmtragequote von nahezu 100 Prozent erreicht werden", unterstreicht Dörfler.

Österreichweit gilt Kärnten als Vorreiter und Pionier auf dem Gebiet der Schisicherheit. Mit dem Sicherheitsunterricht, als Service für Schulen, verfügt unser Bundesland über eine präventive und äußerst erfolgreiche Einrichtung. Der Landeshauptmann stellt diesen Unterricht kärntenweit und den Schulschikursen anderer Bundesländer, die hier in Kärnten untergebracht sind, kostenlos zur Verfügung. "Schisicherheit ist mir immer ein besonderes Anliegen und deshalb freue ich mich, dass diese Initiative so gut angenommen wird", so Dörfler.

Der Schisicherheitsunterricht lehrt, wie man sich für das Schifahren bzw. das Snowboarden richtig vorbereitet, bringt die Verhaltensregeln auf und neben der Schipiste näher, man lernt Erste Hilfe-Maßnahmen und erhält Grundkenntnisse über die Lawinengefahr. Der Schisicherheitsbeauftragte des Landes, Markus Hudobnik, unterrichtete in der letzten Wintersaison 3.580 Schülerinnen und Schüler während des Schulunterrichts bzw. des Schulschikurses. Die praktischen Beispiele dazu erleben die Jugendlichen bei den Schisicherheitstagen.

Die Schisicherheitstage des Landes Kärnten werden bereits zum 18. Mal mit dem Landesschulrat für Kärnten, der Polizei und der Österreichischen Bergrettung gemeinsam organisiert. Austragungsort im nächsten Jahr ist das Schigebiet Klippitzthörl in der Zeit vom 18. bis zum 20. Jänner 2011. "Die Jugendlichen üben selbst die Suche nach einer verschütteten Person mit Lawinenpieps und Lawinensonde. Die Selbsteinschätzung ihrer Geschicklichkeit und die gefahrene Geschwindigkeit können sie auf einer dafür vorbereiteten Schipiste testen bzw. messen lassen", lässt Dörfler wissen. Als Programmhöhepunkt werden die Verschüttetensuche mit einem Rettungshund und eine Seilbergung mit dem Hubschrauber vorgeführt.

Auch Schi-Polizist "Ferdinand" kommt in der heurigen Wintersaison wieder auf der Piste zum Einsatz und trägt seinen Teil zur Pistensicherheit bei. Das sympathische Maskottchen der Verkehrssicherheitsaktion des Landeshauptmannes gibt den Kärntner Kindern Tipps rund ums Schifahren. Die von Schi-Polizist "Ferdinand" mit Comics erklärten Pistenregeln und viele weitere Tipps sind ab sofort auch über das Internet unter www.schisicherheit.ktn.gv.at abrufbar.

"Ab sofort gibt es beim Amt der Kärntner Landesregierung auch die neue Broschüre 'Verhaltensrichtlinen für Schifahrer und Snowboarder', die für alle interessierten Wintersportler kostenlos erhältlich ist. Für die Seilbahnunternehmer Kärntens wird die Broschüre 'Informationen für Seilbahnunternehmer' neu aufliegen", informiert der Sicherheitsreferent.

(S E R V I C E: Infos unter Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 1 - Landesamtsdirektion, UA Notfallvorsorge und -kommunikation, Schisicherheit; Roseneggerstrasse 20; A-9024 Klagenfurt am Wörtersee; Tel.: 0664/6202152; E-Mail: markus.hudobnik@ktn.gv.at)
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