Blecha: Gesprächsverweigerung von Pröll über Alleinverdiener-Absetzbetrag ist Kampfansage an Seniorenvertreter

Abgeordnete erhalten Email

Wien (OTS) - Wenn die Regierungsparteien nicht doch noch
einlenken, gibt es ab Jänner für rund 110.000 Pensionistenhaushalte eine noch nie da gewesene Nettokürzung ihrer Pension von rund 20 Euro monatlich.

Der Pensionistenverband und alle im Seniorenrat vereinigten Seniorenvereinigungen kämpfen seit Bekanntwerden dieser Pläne heftigst dagegen an. Es wurden im Zuge der Verhandlungen über Pensionsanpassung weitere Verhandlungen über den Alleinverdienerabsetzbetrag zugesichert. Nach einem ersten Gespräch in konstruktiver Atmosphäre mit Sozialminister Hundstorfer und Staatssekretär Lopatka sollte eine Endverhandlung mit Kanzler und Vizekanzler stattfinden. Dazu kommt es jetzt nicht, weil sich Vizekanzler und Finanzminister Pröll keinen Millimeter bewegt. Blecha: "Wir haben eindringlich vor Augen geführt, dass Pensionistenhaushalte mit 1.200 oder 1.300 Euro Pension für zwei Personen ab Jänner rund 20 Euro weniger bekommen, noch nie eine derartig hohe reale Kürzung bei den Pensionen durchgeführt wurde und dass das einen unglaublichen Sturm der Entrüstung bei Vorliegen der Pensionsbescheide auslösen wird. Die Gesprächsverweigerung des Vizekanzlers ist ein Skandal und eine Kampfansage an die Seniorenvertreter!"

Blecha bezieht nun auch Stellung an einer anderen "Front": dem Parlament. Nachdem sich ÖVP-Klubobmann Kopf weigert, an einer Lösung zu arbeiten, werden die Abgeordneten entsprechend "sensibilisiert". Blecha: "Wir werden in Emails die Abgeordneten von der Tragweite ihres Beschlusses aufklären und an sie appellieren, die Streichung des Alleinverdienerabsetzbetrages kommenden Dienstag nicht zu beschließen!"

Rückfragen & Kontakt:

Andy Wohlmuth
Pensionistenverband Österreichs
Tel.: 01/313 72 DW 30, 0664/48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002