FPÖ-Nepp: Das Budget trägt die Handschrift rot-grüner sozial- und jugendpolitischen Eiskastenpolitik

Wien (OTS/fpd) - Gerade junge Menschen und hier vor allem Jungfamilien werden in dieser sozialen Kälte alleine im Regen stehen gelassen und durch schlechte Einsparungen und deplatzierte Investitionen weiter belastet. Alleine durch die Erhöhung der Nebenkosten im Bereich Wohnen haben Rot und Grün ordentlich in die Taschen der Wiener gegriffen, so der FPÖ-Wien Gemeinderat LAbg. Dominik Nepp im Zuge der Budgetdebatte des Wiener Gemeinderates.

Die SPÖ hat ohne Genierer den Strompreis im Durchschnitt um 20%, den Gaspreis um 29% und die Kanalgebühren um 35% erhöht. Das sind Mehrbelastungen im Jahr, die eine Summe von 1100 Euro überschreiten -gerade hier werden junge Menschen in die Armut getrieben. Viele Jungfamilien leben unter der Armutsgrenze und müssen jeden Monat ums Überleben kämpfen. Aber der SPÖ hat es nicht gereicht nur im Wohnbereich abzukassieren, auch die Tarife der Städtischen Bäder wurden um 17% erhöht, so Nepp weiter.

Bei Belastungen ist die Stadt Wien Spitzenreiter bei Investitionen in den Arbeitsmarkt leider Schlusslicht. Wien hat die höchste Arbeitslosenquote bei fast 100.000 Personen. Und das erschreckende ist vor allem, dass Wien Spitzenreiter bei der Jugendarbeitslosigkeit ist. Nirgendwo in ganz Österreich sind so viele junge Menschen arbeitslos wie in der Bundeshauptstadt, so Nepp der weiter meint, dass dies eine Schande für die Weltstadt Wien ist.

Jugendliche ohne Job - Bildungspolitik gescheitert

Wien besteht fast zur Gänze aus Schulversuchen. Es gibt keine einheitlichen Lehrpläne mehr, dadurch ist das Wechseln zwischen 2 Schulen mit enormen Hürden verbunden.
Bei Einführung eines Schulversuches wird weder mit finanziellen noch mit personellen Ressourcen gespart, um den Eltern und der Bevölkerung zu zeigen, wie toll und effektiv dieser Versuch ist. Wir brauchen ein differenziertes durchlässiges Schulsystem, das Leistung fördert und Schwächere schützt. Eine Kostenfreie schulische Ganztagsbetreuung auf Wunsch und nicht als Pflicht.

Kindergartenjahr halbherzig umgesetzt

Auch im Bereich des Kindergartens läuft vieles falsch. So haben Familien etwa noch immer keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Es kann nicht sein, dass in einer Weltstadt wie Wien, Eltern abgewiesen werden weil es keinen Platz mehr gibt und die Mitteilung bekommen sie hätten das Kind schon vor 3 Jahren kurz nach der Geburt anmelden sollen, damit es jetzt einen Platz hat, so Nepp der weiter meint, dass es aber nicht nur zu wenige Plätze gibt sondern auch keine Vielfalt an Angeboten zur individuellen Förderung im frühkindlichen Bereich. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0010