Schienen-Control unterstützt ÖBB bei der Lösung der Konflikte im Brennerverkehr

Wien (OTS) - Der Streit um die Eurocity-Züge der ÖBB nach Mailand und Bologna geht weiter. Am 7. Dezember 2010 hatte die italienische Regulierungsbehörde URSF der ÖBB-Personenverkehr AG, DB Fernverkehr AG und deren italienischem Partner LeNord untersagt, mit den Schnellzügen über den Brenner auf italienischem Boden neben dem Endbahnhof auch weitere Stationen wie Bozen oder Trient zu bedienen. Nach Protesten der beteiligten Institutionen aus dem In- und Ausland, darunter auch der österreichischen Schienen-Control, hat URSF einen Tag vor Inkrafttreten des neuen Fahrplans einen Aufschub um drei Monate gewährt. In dieser Zeit soll über den Einspruch gegen den Bescheid entschieden werden. Die Schienen-Control hatte sofort nach Kenntnis des Bescheides bei der Europäischen Kommission um Klärung des Falles ersucht, da ihrer Ansicht nach die Bestimmungen zur Liberalisierung des internationalen Personenverkehrs nur unzureichend beachtet wurden. Die Schienen-Control und die deutsche Regulierungsbehörde (Bundesnetzagentur) werden in dieser Angelegenheit Gespräche mit den italienischen Kollegen führen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Birgit Hammerschmid
Öffentlichkeitsarbeit
Schienen-Control GmbH
Praterstraße 62-64, 1020 Wien
Telefon: +43 1 5050707-140
office@scg.gv.at, www.scg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SCT0001