- 13.12.2010, 12:40:14
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Cortolezis-Schlager: Der Budgetvoranschlag ermöglicht viele wichtige Schritte in die richtige Richtung
ÖVP-Wissenschaftssprecherin fordert Kapazitätsplanung für die Universitäten
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Bildung und Wissenschaft gehören sozusagen in
die Mitte von Politik und Gesellschaft. Hier geht es um die Zukunft
unserer Kinder. Nur dann, wenn wir heute die richtigen Weichen
stellen, wird uns der "Aufstieg" mit Bildung und Wissenschaft
gelingen. Der nun vorgelegte Budgetvoranschlag trägt genau diese
richtige Handschrift und rückt Bildung, Wissenschaft und Forschung in
die Mitte. Das sagte heute, Montag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.
Mag. Katharina Cortolezis-Schlager anlässlich der heutigen
Budgetberatungen zum Kapitel Wissenschaft. Sie ergänzte: "Unser
Bildungssystem ist beispielsweise in der Berufsbildung oder im
Fachhochschulsektor den nationalen und internationalen kompetitiven
Anforderungen gewachsen, wie auch die im europäischen Vergleich
niedrige Jugendarbeitslosigkeit zeigt."
"Viele Bildungsreformen der Vergangenheit sichern auch jetzt die
Zukunft", verwies Cortolezis-Schlager auf das 2005 beschlossene
Tagesbetreuungsgesetz. Mit diesem Gesetz werde gesichert, dass die
Schulen die Tagesbetreuung weiter ausbauen können, und dafür bekommen
sie unter anderem nun auch 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Erfreut zeigt sie sich auch über die Offensivmittel im
Hochschulbereich, wie zum Beispiel der Overheadfinanzierung für den
FWF, für die sie sich eingesetzt hatte. Auch die neuralgischen
Massenstudien bekommen finanzielle Unterstützung, um die Situation
der Studierenden zu entschärfen: "Neben der finanziellen Komponente
benötigen wir auch bessere Rahmenbedingungen, um für die
Universitäten auch die Planbarkeit sicherzustellen. Die Universitäten
müssen wissen, wie viele Studierende sie haben, für wie viele
Studierende sie Hörsäle zur Verfügung stellen müssen, wie viele
Lehrende sie für die Anzahl der Studierenden brauchen. Deswegen
benötigen wir eine Studienplatzfinanzierung unter Festlegung von
Studienplatzzahlen, um Klarheit über die aktuellen Kapazitäten und
die künftigen Ausbaunotwendigkeiten zu bekommen", so die
ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
Internationale Studien zeigen uns, dass wir im Hochschulbereich mit
11.400 Euro deutlich mehr als viele andere OECD-Länder ausgeben. Zum
Vergleich: Der OECD-Durchschnitt liegt bei 9.300 Euro. Österreich
besteht im internationalen Wettbewerb, aber wir müssen weiterhin viel
tun, fordert Cortolezis-Schlager eine Kapazitätsplanung für die
Universitäten, wie sich diese bei den Fachhochschulen schon bewährt
habe. Sie verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf neue
Möglichkeiten in der Studieneingangssituation. "Das Budget legt die
ersten Weichenstellungen dafür, die inhaltliche Arbeit muss jetzt
aber von der Regierung kommen", schloss die Wissenschaftssprecherin.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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