- 13.12.2010, 10:21:31
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Wertpapier-KESt - Krainer: Schluss mit der Bevorzugung von Spekulationsgewinnen
Wertpapier-KESt ist Beitrag zu gerechterem Steuersystem
Wien (OTS/SK) - Mit Unverständnis reagiert SPÖ-Finanzsprecher Jan
Krainer auf in einem "Kurier"-Artikel zusammengetragene Kritik an der
geplanten Kapitalertragssteuer für Aktiengewinne. "Dass die heimische
Finanzwelt jetzt so tut, als ob ihr die Kleinanleger am Herzen liegen
würden, ist mehr als fadenscheinig", so Krainer am Montag im Gespräch
mit dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Finanzsprecher sieht in der
Wertpapier-KESt einen Beitrag zu einem gerechteren Steuersystem. ****
"Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten hart für Ihr Geld, beispielsweise
als Krankenpflegerin oder als Leiter eines kleinen Unternehmens, und
bezahlen 40 Prozent Einkommenssteuer. Und gleichzeitig gibt es
Spekulanten, die sich an der Börse eine goldene Nase verdienen und
keine Abgaben leisten", so Krainer. Mit der Einführung der
Kapitalertragssteuer auf Wertpapiere werde "eine Gerechtigkeitslücke
geschlossen", so Krainer. Und weiter: "Wir schaffen damit eine
Übervorteilung von Spekulationsgewinnen gegenüber Arbeitseinkommen
aus der Welt."
Bisher waren Wertpapierzuwächse nach einem Jahr steuerfrei, während
man etwa für Zinsgewinne sehr wohl Steuern zahlen musste. Das hat zu
einer Verzerrung im Steuersystem geführt, von der nur eine kleine
Gruppe profitierte: Nur sieben Prozent der Österreicher besitzen
überhaupt Aktien. Staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie die
Zukunftsvorsorge werden von der Steuer ausgenommen. (Schluss) sa/mo
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
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