Politische Streitkultur am Prüfstand: Das große Tomatenwerfen auf Huainigg beginnt!

Faule Tomaten auf den ÖVP-Behindertensprecher feuern oder doch lieber mit guten Argumenten punkten?

Wien, 12. Dezember 2010 (ÖVP-PK) "Harte und klare politische Auseinandersetzungen braucht die Demokratie. Persönliche und hasserfüllte Attacken schaden ihr", sagt Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen, und nimmt damit Stellung zur Verunglimpfung seiner Person nach budgetären Einschnitten im Sozialbereich. ****

"Die Politik braucht Menschen, die sich einmischen und Kritik üben - diese Auseinandersetzung muss aber auf Augenhöhe und mit Respekt passieren! Ich lade deshalb auf meiner Homepage www.franzhuainigg.at zu einer sachlichen Diskussion ein und stelle dabei folgende Fragen in den Vordergrund: Welche politische Kultur haben wir in Österreich? Welches Niveau an politischen Diskursen streben wir an? Wie tragen wir Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Standpunkte aus? Sind Politiker und Politikerinnen Freiwild? Ist persönliche Verhetzung ein legitimes Mittel, um politische Forderungen zu positionieren?"

Neben der sachlichen Diskussion bietet der ÖVP-Behindertensprecher all jenen, die ihn persönlich angreifen, die Möglichkeit, ihre Wut in geordnete Bahnen zu lenken - in digitaler Form: "Lassen Sie Ihren Aggressionen freien Lauf und bewerfen Sie mich mit faulen Tomaten! Machen Sie Ihrem Ärger ordentlich Luft! Achtung, Fertig, Feuer, Los! Keine Angst, im Rollstuhl bin ich
nicht so schnell. Die Tomaten treffen mich sicher", sagt Huainigg und hält dabei gleichzeitig fest: "Wenn Sie sich ausgetobt haben, ist vielleicht der Moment gekommen, um sachlich zu diskutieren und inhaltliche Argumente auszutauschen. Das ist meine Aufgabe als Politiker, dafür stehe ich jederzeit zur Verfügung."

Mit seiner Initiative will der Abgeordnete zum Nationalrat
dazu beitragen, fachliche Argumente, sachliche Kritik und politischen Anliegen von persönlichen Angriffen und Verletzungen der Person zu unterscheiden. "Denn", resümiert Huainigg abschließend: "Klare politische Auseinandersetzungen braucht die Demokratie - persönliche Attacken schaden ihr. Außerdem: Gewalt, Ausgrenzung und Verletzungen beginnen ja bekanntlich mit Worten." Tomaten werfen oder sachlich disktutieren: www.franzhuainigg.at

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