Sport steht für eine Kooperation mit den Schulen parat

SPORTUNION: Langjährige Forderung des organisierten Sports nach einer Aufwertung des Turnunterrichts durch RH-Kritik bestätigt

Wien (OTS) - Zunehmender Bewegungsmangel und falsche Ernährung bringen dramatische Verschlechterungen des Gesundheitszustandes unserer Kinder mit sich.

"Annähernd 50% der österreichischen Kinder und Jugendlichen haben Haltungsschwächen bzw. -schäden und rund 30-40% sind als übergewichtig einzustufen. Falscher kann der Zeitpunkt daher nicht sein, um bei Qualität und Quantität der Sportstunden in den österreichischen Schulen zu sparen", kommentiert SPORTUNION-Vizepräsidentin Astrid Stadler die neuerliche Kritik des Rechnungshofs am Sportunterricht in den heimischen Volks- und Hauptschulen.

Der Österreichische Sport hat hier in den letzten Jahren die Rolle einer Krisenfeuerwehr übernommen. Im Projekt "Kinder Gesund Bewegen" wurden seit Herbst 2009 rund 3.600 der 7.800 Kindergärten und Volksschulen von Übungsleitern der drei Sportdachverbände SPORTUNION, ASKÖ und ASVÖ mit rund 10 professionellen Bewegungseinheiten betreut.

Österreichs größtes Volksschulbewegungsprojekt UGOTCHI hat im heurigen sechsten Jahr seines Bestehens einen neuerlichen Teilnehmerrekord mit über 47.000 VolksschülerInnen erzielt.

"All das ist aber vergebene Liebesmüh, wenn nicht grundsätzlich am Stellenwert von Bewegung in den Schulen etwas verbessert wird. Wir brauchen eine positive Schulbewegungskultur, die weit über den Turnunterricht hinausgeht. Der Sport steht dafür mit seinen 14.000 Vereinen als Partner jederzeit zur Verfügung", richtet Stadler entsprechende Vorschläge an das Unterrichtsministerium.

Mit einer gemeinsamen Ausbildung von LehrerInnen und Vereinsübungsleitern zum "Kinderbewegungscoach" an der Pädagogischen Hochschule Wien in diesem Herbst wurden erste Ansätze solcher Kooperationen bereits umgesetzt. Die Lösung grundlegender Fragen wie Abschaffung rechtlicher Hürden, pädagogische Ausbildungsanforderungen, Haftungsprobleme, Nutzung schulfremder Sportflächen etc. sollten jedoch vom Ministerium im Vorhinein geklärt werden.

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