VP-Feldmann ad Wurzer: Brief ans Christkind

Wien (OTS) - Das heute präsentierte frauenpolitische Programm der Grünen gleicht angesichts des einmal mehr mageren Budgets für Frauenangelegenheiten einem Brief ans Christkind. "Während man für Selbstbeweihräucherung knapp 50 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung hat, beträgt das Budget für Frauen magere 8,7 Millionen Euro. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Frauenpolitik in Wien keine Rolle spielt und nicht über bloße Lippenbekenntnisse hinausgeht. Daran wird auch die Beteiligung der Grünen nichts ändern, wie auch das rot-grüne Regierungsübereinkommen zeigt - ist dieses doch eine Fortschreibung der bisherigen roten Politik. Dass es in Wien einiges zu machen gäbe, ist hinlänglich bekannt. So hat Wien nach wie vor die höchste Frauenarbeitslosigkeit im Bundesländervergleich. Im November stieg diese einmal mehr um 10,5 Prozent", so die Frauensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Barbara Feldmann, zur Vorstellung der neuen Frauensprecherin der Grünen.

"Wir werden uns nicht verschließen, wenn es darum geht, konstruktive Politik für Frauen in Wien zu machen und bieten auch unsere Zusammenarbeit an. In Wien verdienen Frauen auch 2010 noch rund 25 Prozent weniger als Männer und die Einkommensschere in Wien wurde in den letzten Jahrzehnten kein Stückchen kleiner. Zudem fehlen noch immer rund 10.000 Kindergartenplätze und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zählt in Wien für viele zu den unerfüllten Träumen. Wien ist heute keinen Schritt weiter und vom Ziel, frauenfreundlichste Stadt Europas zu werden, meilenweit entfernt. Zudem braucht Wien dringend ein fünftes Frauenhaus. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, sind die bestehenden Plätze nicht ausreichend und so müssen immer mehr Hilfesuchende abgewiesen werden. Dieser Zustand kann nicht länger hingenommen werden. In einer Stadt wie Wien muss es möglich sein, für alle Frauen in Not den erforderlichen Platz zur Verfügung zu stellen. Wien braucht endlich die erforderliche Infrastruktur, um Frauen in Not den erforderlichen Schutz zu bieten", so Feldmann abschließend.

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