Wissenschaftsministerin Beatrix Karl begrüßt Rot-Weiß-Rot-Karte

Erleichterter Arbeitsmarktzugang für Drittstaatsangehörige mit österreichischem Studien-Abschluss

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl begrüßt die heute von den Minister/innen Maria Fekter, Reinhold Mitterlehner und Rudolf Hundstorfer präsentierte Rot-Weiß-Rot-Karte. Unter anderem wird es damit künftig Drittstaatsangehörigen mit einem Abschluss an einer heimischen Hochschule leichter möglich sein, in Österreich zu arbeiten. "Die Neuregelung ist gerade in Hinblick auf den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften am Arbeitsmarkt zentral", unterstreicht die Ministerin.

Die Rot-Weiß-Rot-Karte sieht vor, dass ausländische Studierende, die in Österreich ihr Studium absolviert haben, in Österreich arbeiten können, wenn sie ein adäquates Jobangebot mit einer Bezahlung von rund 1.900 Euro haben. Bisher galt für diese Personengruppe die Schlüsselkraftregelung. Das dafür nötige Mindestgehalt lag bei rund 2.460 Euro brutto pro Monat - was de facto eine unüberwindbare Hürde darstellte. Daher hatte die Ministerin Ende Juli eine Neuregelung gefordert.

Rund 27.200 Personen haben 2008/09 in Österreich ein Universitätsstudium abgeschlossen. Knapp 1.300 der Absolvent/innen kamen aus einem Land außerhalb der EU. Bemerkenswert: Jede/r fünfte von ihnen hat an der Technischen Uni in Wien oder Graz studiert. Im Vergleich: Unter den österreichischen Studierenden entscheidet sich nur rund jede/r achte für ein technisches Studium.

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