Leitl für noch stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit im Donauraum

Ausbau der Donau als Verkehrsweg unter Berücksichtigung des Ökosystems wird von der WKÖ im Rahmen der Donauraumstrategie der EU-Kommission unterstützt

Wien (OTS/PWK966) - "Die Donauraum-Strategie der EU soll die
Region wirtschaftlich, ökologisch und sozial aufwerten" begrüßt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, die heute von der EU-Kommission präsentierte Strategie. Besonders die Verbesserung der wirtschaftlichen Kooperationen in der Donauregion mit dem besonderen Ziel der Erschließung der Schwarzmeerregion ist von zunehmender Bedeutung für die heimische Wirtschaft. Der Ausbau der Donau als Verkehrsweg unter Berücksichtigung des Ökosystems wird von der Wirtschaftskammer Österreich im Rahmen der Donauraumstrategie als Projekt bzw. Handlungsfeld von vorrangiger Bedeutung für die österreichische Wirtschaft unterstützt: "Die Wasserstraße Donau kann nur dann am Transportmarkt eine wesentliche Rolle spielen, wenn die Verlässlichkeit der Schifffahrt ganzjährig gesichert ist", betont der WKÖ-Präsident.

Bereits im März 2009 wurde von Außenminister Michael Spindelegger und WKÖ-Präsident Christoph Leitl eine gemeinsame Initiative "Donauraum- und Schwarzmeerländer" ins Leben gerufen, um die enormen Chancen aufzuzeigen und diese Zukunftsregion für unsere Firmen verstärkt zu öffnen. Die Region ums Schwarze Meer bietet mit rund 200 Millionen Einwohnern einerseits gute Lieferchancen für heimische Betriebe, andererseits enorme Möglichkeiten für Investitionen, da großer Aufholbedarf besteht.

Die Donau-Strategie verfolgt als überregionale Makrostrategie der EU - unter den Prämissen "no new funding, no new legislation, no new institution" - einen primär koordinierenden transnationalen Ansatz. Sie umfasst derzeit acht EU-Mitgliedstaaten (Deutschland, Österreich, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Bulgarien), vier potentielle bzw. aktuelle Beitrittskandidatenländer (Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro) und die zwei Drittstaatenländer Moldawien und Ukraine. Nach der nun erfolgten Kommissions-Mitteilung samt Aktionsplan ist die Verabschiedung der Donauraum-Strategie durch den Europäischen Rat unter ungarischem EU-Vorsitz im Juni 2011 geplant. In die Umsetzung, deren Beginn für die 2. Jahreshälfte 2011 geplant ist, ist die WKO seitens der EU-Kommission bereits eingebunden. (FA)

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