Advent: Bischöfe übernehmen Telefonseelsorgedienste

Ludwig Schwarz (Linz) und Klaus Küng (St. Pölten) leihen Sorgenbeladenen ihr Ohr, Landespolitiker unterstützen sie

Linz-St.Pölten, 09.12.10 (KAP) Die Bischöfe Ludwig Schwarz (Linz) und Klaus Küng (St. Pölten) leihen Sorgenbeladenen in der Adventzeit ihr Ohr und stellen sich als Gesprächspartner in den Dienst der Telefonseelsorge. Und beide haben auch prominente Unterstützer aus der Politik dafür gewonnen, dass Menschen ein offenes Ohr finden, wenn sie vor Weihnachten Rat und Unterstützung brauchen:

In Oberösterreich hebt auch Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl den Hörer ab, wenn am Donnerstag, 9. Dezember, die Nummer der Telefonseelsorge Oberösterreich (142) gewählt wird; in Niederösterreich ist es gleich ein ganzes Team mit Landeshauptmann Erwin Pröll, dem Nationalratsabgeordneten Karl Donabauer sowie dem evangelischen Superintendenten Paul Weiland und der Streetworkerin Caroline Propst, die am 23. Dezember für Gespräche zur Verfügung stehen.

Bischof Schwarz und Landespolitiker Ackerl heben am Donnerstag jeweils eine Stunde lang das "Sorgentelefon" ab: Ackerl von 17 bis 18 Uhr, Schwarz von 18 bis 19 Uhr.

Das Promi-Team der niederösterreichischen Telefonseelsorge wird am 23. Dezember ebenfalls in den Abendstunden erreichbar sein: Bischof Küng von 17 bis 20 Uhr, Landeshauptmann Pröll von 17 bis 18 Uhr, Nationalratsabgeordneter Donabauer von 18 bis 22 Uhr, Superintendent Weiland von 20 bis 22 Uhr; Streetworkerin Propst ist von 17 bis 20 Uhr für alle Jugendlichen erreichbar.

Die Telefonseelsorge ist unter der Notrufnummer 142 österreichweit kostenlos erreichbar. Ihr anonymer Charakter ermöglicht es Menschen, über Nöte zu reden, die sie sonst aus Scham, Schuldgefühlen oder Angst nicht ansprechen. Die Nummer wird von Angehörigen psychisch kranker Menschen genauso gewählt, wie von jenen, die selbst unter psychischen Problemen leiden, von Personen in Krisensituationen wie Trennung, Beziehungsprobleme oder Überforderung. (Informationen:
www.telefonseelsorge.at)

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