Haubner: Rot-Weiß-Rot-Card bringt Erleichterungen für heimische Betriebe

Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigt - Migration für viele Unternehmen Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit

Wien, 09. Dezember 2010 (OTS) - Wirtschaftsbund-Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner begrüßt den heute präsentierten Gesetzesentwurf zur Rot-Weiß-Rot-Card. "Die in der Regelung enthaltenen transparenteren und besser steuerbaren Voraussetzungen für die Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften stellen für viele heimische Betriebe, die auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind und im Inland nicht fündig werden, eine bedeutende Erleichterung dar. Daher ist durch die Rot-Weiß-Rot-Card eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Unternehmen zu erwarten", so Haubner.

Generell verweist der Generalsekretär darauf, dass in Zukunft auf qualifizierten Zuzug nicht verzichtet werden könne. Die Nachfrage am Arbeitsmarkt nach qualifizierten Arbeitskräften werde in den kommenden Jahren weiter ansteigen, der Bedarf allerdings, auch aufgrund der demographischen Entwicklung, nicht alleine aus dem Inland gedeckt werden können. "Migration wird daher für Österreichs Betriebe eine immer wichtigere Rolle spielen. Darum ist es von großer Bedeutung, jetzt schon die Weichen zu stellen, um den Nachschub an einer der wertvollsten Ressourcen, den qualifizierten Mitarbeitern, zu sichern", betont der Wirtschaftsbund-Generalsekretär.

Umgekehrt sei auch die von der Rot-Weiß-Rot-Card ausgehende Präzisierung der in Österreich nachgefragten Fähigkeiten und Ausbildungen wesentlich. "Damit gibt es volle Transparenz und umfassende Informationen im Bereich der vom Markt benötigten Arbeitskräfte für Personen, die aus dem Ausland nach Österreich zuziehen wollen", so Haubner weiter. Das kriteriengeleitete Zuwanderungsmodell sei darüber hinaus auf die sich ändernden Bedürfnisse und Anforderungen des Arbeitsmarktes adaptierbar. "Damit können wir in Zukunft rasch auf veränderte Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Bedürfnisse der Unternehmen reagieren", betont Haubner abschließend.

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