Volkshilfe: Kampagnenstart "armut tut weh."

Anlässlich des Neustarts der Kampagne "armut tut weh." präsentiert die Volkshilfe Österreich Forderungen zur Armutsprävention.

Wien (OTS) - Armut ist eine Tatsache, auch in Österreich, einem
der reichsten Länder der Welt: Rund 12% der österreichischen Bevölkerung sind armutsgefährdet, etwa 492.000 Menschen von manifester Armut betroffen (EU-SILC 2008). Erschütternd ist, dass 300.000 Menschen nicht mehr als 600 Euro monatlich zur Verfügung haben, 130.000 Kinder und Jugendliche sind manifest arm.

"Das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung ist vorbei, Armut in Österreich bleibt. Daher fordert die Volkshilfe dringend ein langfristiges Maßnahmenbündel, um Armut stärker präventiv zu bekämpfen." so Volkshilfe Präsident Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer im Rahmen der heutigen Pressekonferenz. Als Leitlinien sieht Weidenholzer die Einbeziehung der Betroffenen, mehr Rechtsansprüche und Kampf gegen Diskriminierungen aller Art. "Umfassende Maßnahmen sind in der Bildungspolitik, der Arbeitsmarktpolitik, der Sozialpolitik im Hinblick auf die Mindestsicherung, bei den Themen Pflege und Gesundheit gefragt" hält Weidenholzer fest.

Zur Finanzierung sollte verstärkt auf die Besteuerung von Vermögen zumindest im durchschnittlichen EU-Ausmaß zurückgegriffen werden, auch eine Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuer kann dazu beitragen.

Volkshilfe-Kampagne "armut tut weh." Für Menschen in akuten Notsituationen sammelt die Volkshilfe Geld, das über die Landesorganisationen direkt an Betroffene ausbezahlt wird. "Seit 2004 stellt sich Margit Fischer jährlich für eine Plakatkampagne für "armut tut weh." zur Verfügung. Heuer startet die Kampagne wieder im Dezember und endet mit einem großen Benefizabend am 10. Mai 2011.", präsentiert Geschäftsführer Erich Fenninger die Aktivitäten. Mit einer österreichweite Plakatierung, Zahlscheinen in allen Filialen der Bank Austria, BAWAG PSK und Post AG und dem Abdruck von Gratisinseraten in österreichischen Printmedien wird um Spenden geworben. Danke an die Unterstützer, Wiener Städtische Versicherung, Bank Austria und gewista, die die Kampagne ermöglicht haben, Novomatic unterstützt die Kampagne. Madonna und ORF sind als Medienpartner dabei.

Spendenkonto PSK 90.175.000, BLZ: 60000
Die korrekte Mittelverwendung garantiert das Österreichische Spendengütesiegel. Spenden sind steuerlich absetzbar.

Möglichkeit zum Online-Spenden und weitere Informationen unter http://www.volkshilfe.at

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