Swoboda zu Straches Israel-Besuch: FPÖ-Chef auf der Suche nach neuen Feinden

Wien (OTS/SK) - "Straches Besuch in Israel zeigt deutlich, dass es ihm dabei nicht um eine Kehrtwende geht und darum, Reue über vergangene Aussagen zu zeigen. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine populistische Wende", so der Vizepräsident der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament Hannes Swoboda heute, Donnerstag, über die aktuellen Zeitungsberichte zur Israel-Reise des FPÖ-Chefs. ****

Bereits in den vergangenen Wahlkämpfen habe sich abgezeichnet, dass Strache auf seiner "Suche nach neuen Feinden" nun gegen den Islam mobilisiere und eine "neuerliche Spaltung in Gut und Böse" versuche, so Swoboda gegenüber dem SPÖ-Pressedienst "Es ist verwerflich, dass Strache und Mölzer gerade aus einer Israel-Reise versuchen, politisches Kapital zu schlagen und sich als Verbündete der Israelis ausgeben", unterstreicht Swoboda. "Jeder ernstzunehmende Politiker in Israel erkennt, dass es Strache und Konsorten kein Anliegen ist, zu einem friedlichen Zusammenleben zwischen Israel und der arabischen Welt beizutragen. Es geht in Wirklichkeit darum, Vorurteile zu untermauern und gemeinsam mit den Rechtsrechten eine Begründung für Islamophobie zu finden", bemerkt der EU-Parlamentarier abschließend. (Schluss) sc/mp

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