FPÖ-Pisec: Senkung der Massensteuern kurbelt die Wirtschaft an

Wien (OTS) - "Eine Senkung der Massensteuern wie der Umsatzsteuer oder der Mineralölsteuer wäre geeignet, den Konsum in Österreich anzukurbeln und so die Wirtschaft zu stärken und der internationalen Krise wirkungsvoll zu begegnen", sagte der freiheitliche Bundesrat Reinhard Pisec, der auch Abgeordneter zum Wiener Wirtschaftsparlament ist. Dies sei auch aus sozialpolitischer Sicht von Vorteil, da Massensteuern immer die armen Schichten eines Landes besonders treffen würden, betonte Pisec.

Da aber in dieser Einkommensklasse die Belastungen ohnehin schon unerträglich seien und die Sparquote gegen Null gehe, müssten die Bezieher niedriger Einkommen entlastet und nicht weiter belastet werden, forderte Pisec. Die Nettorealeinkommen würden so gesteigert werden, was zu einem Anstieg des Konsums führen würde, der wiederum der Wirtschaft zu Gute käme, so Pisec.

Neben der Umsatzsteuer, der sich keiner entziehen könne, betrage die Steuerlast für einen Liter Benzin bereits 60 Prozent, so Pisec, der hier eine deutliche Entlastung forderte. Die Pendlerpauschale als Ausgleichsmaßnahme für die Mineralölsteuer sei für untere Einkommensbezieher ungeeignet, da diese mangels Steuerpflicht, nicht oder nur ungenügend abgesetzt werden könne, so Pisec.

"Steuersenkungen sind Refinanzierungen ohne Kosten, weil sich diese durch Mehrleistung selbst finanzieren", so Pisec. Der dadurch belebte Konsum stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, verbessere die Eigenkapitalbasis, reduziere die Schattenwirtschaft, stärke den Außenhandel und bedeute insgesamt ein höheres Wirtschaftswachstum für Österreich, was vor allem auch eine Reduktion der Arbeitslosigkeit bedeute, zeigte Pisec auf. "Es wird höchste Zeit, dass sich die Regierung einmal Gedanken über Alternativen zu Steuererhöhungen macht, denn dieser Weg führt direkt in den Abgrund", schloss Pisec.

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