ARBÖ: Dunkel gekleidete Fußgänger riskieren ihr Leben

Mit reflektierender Kleidung wird man vier Sekunden früher wahrgenommen

Wien (OTS) - Bei der früh einsetzenden Dämmerung und den schlechten Sichtverhältnissen, wie sie derzeit an der Tagesordnung stehen, riskieren dunkel gekleidete Fußgänger im Straßenverkehr ihr Leben. "Vier Sekunden entscheiden über Leben, schwerer Verletzung oder sogar Tod. Denn wer dunkle Kleidung ohne reflektierendes Material trägt, wird von Fahrzeuglenkern erst vier Sekunden später wahrgenommen", erinnert Sieglinde Rernböck vom ARBÖ.

Am einfachsten ist es natürlich, sich eine reflektierende Warnweste überzuziehen - vor allem im Randbereich der Ballungszentren, in ländlichen Gegenden oder außerhalb von Ortsgebieten, wo Gehsteige oft schmal sind oder überhaupt fehlen, die Straßenbeleuchtung spärlich oder gar nicht vorhanden ist. Doch auch beim Queren von Straßen im städtischen Bereich werden "dunkle Gestalten" trotz Straßenbeleuchtung schwerer erkannt, als Fußgänger mit bunter Kleidung oder eben reflektierenden Kleidungs-Accessoires. Wem die Warnweste nicht "schick" genug ist, für den bietet der Fachhandel reflektierende Klebebänder oder Accessoires, die in den persönlichen Kleidungsstil integriert werden können. "Vergessen werden sollten auch nicht Hunde. Für sie gibt es ebenfalls reflektierende Leinen und Halsbänder", rät Rernböck vom ARBÖ.

Selbstverständlich sollten Fußgänger sich im Sinne der eigenen Sicherheit vor jeder Fahrbahnquerung vergewissern, ob der Übergang wirklich frei ist. Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig schauen! Rernböck vom ARBÖ: "Auf Straßen ohne Gehsteig und Freilandstraßen sollte grundsätzlich die linke Straßenseite benützt werden."

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 891 21-244
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001