BSA: Zugangsbeschränkungen sind der falsche Weg

Mailath-Pokorny fordert offenen Hochschulzugang und Ausweitung des Stipendienwesens

Wien (OTS/SK) - "Zugangsbeschränkungen sind der falsche Weg - es muss endlich ein klares Bekenntnis zu Bildung geben", sagt der Präsident des Bundes sozialdemokratischer Akademiker/innen, Intellektueller und Künstler/innen (BSA), Andreas Mailath-Pokorny, zu den geplanten Verschärfungen im Universitätsgesetz beim Hochschulzugang durch Wissenschaftsministerin Karl. "Die PISA-Ergebnisse zeigen neuerlich, dass das österreichische Bildungssystem schon in der Schule dringend reformiert gehört und auch im Hochschulbereich liegt noch einiges im Argen." ****

Österreich befindet sich schon jetzt unter den OECD-Schlusslichtern, was die Zahl der Akademikerinnen und Akademiker anbelangt. Die geplanten flächendeckenden Zugangsbeschränkungen würden diese Schieflage nur noch weiter verschlimmern. "Außerdem ist schon jetzt die soziale Durchmischung an den österreichischen Universitäten unzureichend, jede Form der Beschränkung des Hochschulzugangs würde sozial schwachen Studierenden nur noch weitere Hürden in den Weg legen", so Mailath-Pokorny.

Der BSA spricht sich daher klar gegen den Plan aus, Zugangsbeschränkungen einzuführen und die Festlegung der Studienplätze und der Art der Auswahlverfahren der Willkür der Wissenschaftsministerin und der RektorInnen zu überlassen. "Bildung muss endlich Vorrang haben. Es braucht eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen, eine Ausweitung des Stipendienwesens und den offenen Hochschulzugang, bei dem Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren keinen Platz haben", fordert Mailath-Pokorny. (Schluss) bj

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis: Mag. Alessandro Barberi, BSA-Presse, Tel. 01-310 88 29/16, e-mail: presse@bsa.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001