FPÖ-Pisec: Österreichische Hochsteuerpolitik ist falscher Weg

Steuersenkung stärkt Kaufkraft und Wirtschaft

Wien (OTS) - "Das Hauptproblem für Österreichs Wirtschaft und Österreichs Bevölkerung ist die hohe Steuerbelastung", sagte der freiheitliche Bundesrat Reinhard Pisec, der auch Abgeordneter zum Wiener Wirtschaftsparlament ist. So habe Österreich eine Abgabenquote von 44%, während diese in der Schweiz bei nur 30% liege. Trotzdem betrage dort die Lohnsteuer die Hälfte von jener in Österreich, während das Pro-Kopf-Einkommen um rund 12% Punkte höher liege als bei uns, zeigte Pisec auf.

Dieses Beispiel veranschauliche deutlich, so Pisec, dass man mit niedrigeren Steuern zu einer wesentlich höheren Wirtschaftsleistung kommen könne. Die Österreichische Hochsteuerpolitik sei daher ein falscher Weg, der unsere Wirtschaft massiv beeinträchtige, so Pisec, der forderte, die Lohn- und Einkommensteuer zu senken und so eine höhere Produktivität der Wirtschaft zu erreichen.

Ebenso sei die steuerliche Entlastung für nicht entnommene Gewinne ein wesentlicher Punkt der Wirtschaftskrise zu begegnen, betonte Pisec, denn dadurch werde die Eigenkapitalquote der Betriebe gestärkt und so ein Investitionsanreiz geschaffen. Im internationalen Vergleich sei die Eigenkapitalquote der Österreichischen Betriebe dramatisch gering, was besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise äußerst negative Auswirkungen auf die Investitionsfreudigkeit habe, so Pisec. So seien die meisten Firmen auf Fremdfinanzierungen durch Banken angewiesen, die allerdings die Kreditkosten seit der Bankenkrise saftig hinaufgeschalzt hätten, so Pisec. "Um die Wirtschaftstreibenden aus der Geiselhaft der Banken zu befreien müssen erwirtschaftete Gewinne steuerlich entlastet werden", forderte Pisec

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