FPÖ: Strache (1): Offene und herzliche Aufnahme in Israel

Treffen mit Bürgermeistern von Ashkelon, Sderot und Ariel, Knesset-Abgeordneten und Minister Ayoob Kara

Wien (OTS) - Ein ausgesprochen positives Resümee seiner Israel-Reise, die er, wie er betont, weder inkognito noch geheim noch privat unternommen hat, sondern aufgrund offizieller Einladungen, zieht FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Zuletzt gab es gestern nach dem Besuch der Knesset eine Veranstaltung mit führenden rechten intellektuellen Persönlichkeiten, Rabbinern und Universitätsprofessoren im Gush-Katif-Museum in Jerusalem. Bei dieser Veranstaltung war auch Ayoob Kara anwesend, seines Zeichens seit 2009 Deputy Minister for Development of the Negev and Galilee und Mitglied des Likud. Ayoob Kara ist Druse und zählt zu den engsten Vertrauten und Beratern von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Entgegen falscher Behauptungen diverser Medien und Personen folgte die FPÖ einer offiziellen Einladung nach Israel, stellte Strache klar. "Unsere Delegation hat die Bürgermeister und die Stadtverwaltung zweier großer Städte, nämlich Ashkelon und Sderot, getroffen, wo uns die Siedlerproblematik dargelegt wurde. Ebenso trafen wir etliche Universitätsprofessoren, waren an der Universität in Ariel, wurden in Ariel von Bürgermeister Ron Nachman, einem ehemaligen Likud-Abgeordneten der Knesset, empfangen, führten zahlreiche Gespräche mit diversen Knesset-Abgeordneten z.B. der Shas-Partei , die der Regierung angehört, und wurden in der Knesset hochoffiziell begrüßt", so der FPÖ-Obmann. Die Delegation besuchte außerdem einen Militärstützpunkt am Gazastreifen, die Westbank, Museen und auch die Holocaust-Gedenkstätte und das Museum in Yad Vashem. Die Delegation nahm auch an einer Konferenz zum Thema Islamismus und Terrorismus teil. Ebenso wurde die von Strache mitformulierte "Jerusalemer Erklärung" der europäischen Rechtsparteien der Öffentlichkeit präsentiert.

Das österreichische Außenministerium sei für die Reise nicht benötigt worden, erklärte Strache. "Es handelte sich nicht um den Staatsbesuch einer Regierungspartei, sondern wir sind als Oppositionspartei und ich als Oppositionschef den offiziellen Einladungen zahlreicher israelischer Politiker gefolgt." Strache verwies außerdem darauf, dass die Delegation ein offizielles Schreiben des israelischen Ministers für Telekommunikation erhalten hat, in dem dieser sich entschuldigte, dass er aufgrund des tragischen Brands in Haifa verhindert sei und daher leider nicht mit den europäischen Gästen zusammentreffen konnte.

"Allen Unkenrufen zum Trotz wurden wir in Israel sehr offen und herzlich aufgenommen und führten zahlreiche positive Gespräche", betonte Strache. Auch unter den israelischen Vertretern gab es eine sehr positive Resonanz. Im Gegensatz zur inaktiven Bundesregierung sei die FPÖ ein außenpolitischer Faktor.

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