Grüne Wien/Maresch: ÖVP setzt bei Verkehrspolitik weiterhin auf Beton-Projekte

Maresch: "Klimaschutz für ÖVP offensichtlich ein Fremdwort"

Wien (OTS) - "Die ÖVP Wien agiert in Sachen Verkehrspolitik wieder einmal völlig unglaubwürdig", kritisiert der Verkehrsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch, die heutigen Vorschläge der ÖVP. Statt sinnvoller Verkehrskonzepte setzt die ÖVP weiterhin auf Beton-Projekte wie den Bau der S 8, der Marchfeld-Schnellstraße. "Die S 8 ist das Lieblingsprojekt des Niederösterreichischen Landeshauptmannes Pröll, der offensichtlich jede Ortsumfahrung in Form einer Autobahn errichten will", so Maresch. "Die alte Weisheit, dass mehr Straßen mehr Verkehr und zusätzliche CO2-, Feinstaub- und Lärmbelastung bringen, sollte auch der ÖVP bekannt sein. Die Beton-Verkehrspolitik der ÖVP wird uns nicht vor kommenden EU-Strafzahlungen bei Feinstaub- und Stickoxid-Überschreitungen schützen, sondern im Gegenteil, noch mehr Autoverkehr nach Wien hereinschaufeln. Diese Politik von Vorgestern beschert den WienerInnen schlechtere Lebensqualität und verschärft die Parkplatz-Situation zusätzlich", so Maresch.

Die rasche Fertigstellung des Autobahnrings um Wien, die die ÖVP fordert, würde das Budget der Republik und der Asfinag massiv belasten. Die BürgerInnen Wiens werden zeitgerecht darüber entscheiden können, ob der jetzt bestehende Autobahnring durch einen weiteren unter der Lobau ergänzt werden soll oder nicht.

Ein Ausbau der U-Bahnen über die Stadtgrenzen hinaus, wie ihn die ÖVP Wien fordert, ist nicht nur schwer zu finanzieren, sondern würde auch viele Jahre dauern. "Viel sinnvoller ist es, statt teuerer U Bahnen Schnellstraßenbahnen ins Umland von Wien zu bauen. Die Errichtung von Schnell-straßenbahnen nach dem Vorbild der Badner Bahn kostet weniger als ein Zehntel des U- Bahn-Baus und ist weitaus rascher zu realisieren", so Maresch abschließend.

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