MKV-Kartellvorsitzender Mag. Helmut Kukacka: 8-jähriges Gymnasium muss erhalten bleiben!

Neue Mittelschule flächendeckend ausbauen - Salzburger Modell diskutieren!

Wien (OTS) - Der MKV (Mittelschüler-Kartellverband der
katholischen farbentragenden Mittelschulverbindungen) wendet sich entschieden gegen jede weitere Nivellierung des Bildungssystems nach unten, wie sie von den Vertretern der Gesamtschule propagiert wird.

Es sei auch völlig falsch, dass diese Position von der Mehrheit der Bildungsexperten vertreten werde, vielmehr werden die kritischen Einwendungen (z.B. "die Gesamtschule hat keines ihrer Versprechen eingelöst, weder hat sie für Chancengleichheit gesorgt, noch das Leistungsniveau angehoben!" Prof. Elmar Tenorth, in die "Zeit" vom v. 16.6.2010), von SPÖ/Grünen einfach nicht zur Kenntnis genommen, stellte heute MKV-Vorsitzender Mag. Helmut Kukacka zur laufenden Schuldiskussion fest.

Der MKV halte auch nichts von der Abschaffung des Gymnasiums, vielmehr müsse es zu inhaltlichen Reformen kommen, und insbesondere zur Weiterentwicklung der Hauptschule zu flächendeckenden Mittelschulen. Damit könne diese auch konkurrenzfähiger zur Unterstufe der AHS gemacht werden, damit sie nicht weiter - wie derzeit in den städtischen Ballungszentren - zu Restschulen aller leistungsschwachen Schüler werden.

In der Neuen Mittelschule bleiben auch durch ihre Durchlässigkeit alle Chancen zum Umstieg bzw. zum Weiterbesuch eines Gymnasiums oder AHS oder zu einer anderen Oberstufenform gewahrt. Damit werde auch der Druck der Eltern geringer ihre Kinder unbedingt in die Unterstufe der AHS schicken zu wollen, meinte Kukacka.

Gleichzeitig muss das 8-jährige Gymnasium, das eine vertiefende Allgemeinbildung und eine fundierte Vorbereitung auf die universitäre Ausbildung gewährleistet, erhalten und mit mehr finanziellen Mitteln ausgestattet werden.

Der MKV ist auch offen für die Einführung von entsprechenden transparenten und gerechten Eignungs- und Auswahlverfahren für die AHS, bzw. das Gymnasium, wie sie auch im neuen Vorschlag von LH Stellvertreter Wilfried Haslauer enthalten sind. Schon jetzt gibt er in verschiedenen Bereichen (zum Beispiel Musik und Sport) Aufnahmeverfahren, die sich besonders am Schulprofil orientieren. Insgesamt sollte das neue Salzburger Schulmodell umfassend diskutiert werden, schloss Kukacka.

Weitere Informationen: www.mkv.at:"Das-30-Punkte-Programm des MKV"

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