LR Dobernig: Reformen in Kärnten sorgen für langfristige Einsparungen!

Trendumkehr bei Lehrerüberhang eingeleitet - 140 Planstellen im öffentlichen Dienst reduziert - Kärnten arbeitet weiter an Reformen und Einsparmaßnahmen

Klagenfurt (OTS) - Auf die umfassenden Reformen im Verwaltungsbereich und in den Strukturen in Kärnten verweist heute, Sonntag, Finanzlandesrat Harald Dobernig (FPK). "In den letzten 15 Monaten konnten wir im Rahmen der Budgetkonvente wesentliche Reformschritte umsetzen, die auch konkrete Einspareffekte bringen. Wir haben wie versprochen eine Verwaltungsreform eingeleitet, die Pensionsreform umgesetzt, Planstellen im öffentlichen Dienst eingespart und eine Trendumkehr beim Lehrerüberhang erreicht", betont Dobernig. "In Kärnten sprechen wir nicht nur von Reformen, wir setzen sie auch Punkt für Punkt um."

Die Pensionsreform bei den Beamten habe man nach den Vorgaben des Bundesrechnungshofes beschlossen und spare damit 200 Mio. Euro bis zum Jahr 2050 ein. Ein wesentliches Ziel sei auch die Reduktion des Personalstandes im öffentlichen Dienst um zehn Prozent bis 2014, so Dobernig. "Hier haben wir bereits ein gutes Drittel des Weges zurückgelegt. Bis dato haben wir mit dem selektiven Aufnahmestopp schon 140 Planstellen reduziert und sparen damit jährlich über 5,3 Mio. Euro ein."

Ein wichtiger Schritt war auch die Reduktion des Überhanges bei den Lehrerdienstposten. "Hier war die Trendumkehr notwendig. Für das Schuljahr 2010/11 hat bei Beibehaltung des bisherigen Weges bereits ein Lehrerüberhang von 750 Dienstposten gegenüber den vom Bund vorgesehenen und finanzierten Planstellen gedroht. Wir haben natürliche Abgänge nicht mehr nach besetzt und konnten so den Überhang auf 571 Dienstposten einschränken. Den drohenden Mehraufwand von 27,6 Mio. Euro für das Landesbudget konnten wir um 7,4 Mio. auf 20,2 Mio. Euro reduzieren", so der Finanzreferent. In der Regierungssitzung am kommenden Dienstag werden diese gesetzten Reformschritte auch in Stellenpläne für 2011 gegossen.

Generell stehe Kärnten im Bildungsbereich sehr gut da und sei mit aktuell 32 Standorten und 141 Klassen im Rahmen des Modellversuchs "Neue Mittelschule" auch ein Vorreiter auf Bundesebene, betont Dobernig, der auch vereinzelt noch auftauchende Kritik an Kärnten seitens der Bundesregierung zurückweist. "Auf Bundesebene gäbe es mehr als genug zu tun, man denke nur an die überfällige Einleitung einer Verwaltungs- und Strukturreform. Wir brauchen keine Ratschläge seitens eines Staatssekretärs, wir arbeiten bereits seit eineinhalb Jahren an zukunftsweisenden Reformen und der Reduzierung der Verschuldung", so Kärntens Finanzreferent abschließend.

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