VP-Hoch: Forderung nach Förderbändern am Hauptbahnhof ist Armutszeugnis für Grüne

Anbindung des Hauptbahnhofs an U2 wäre echter Kurswechsel in der Verkehrspolitik

Wien (OTS) - "Mit der Forderung, Förderbänder für die Anbindung des Hauptbahnhofs an die U1 anstatt einer zweiten U-Bahnanbindung dorthin zu schaffen, hat Verkehrsstadträtin Vassilakou schon ein erstes Armutszeugnis und einen Beleg für die wirklichkeitsfremde Verkehrspolitik der Grünen, die in dieser Stadt in Hinkunft zu erwarten ist, geliefert." Dies sagte heute ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch.

Es gehe nicht nur darum, eine Verbindung zwischen der U1 und dem Hauptbahnhof herzustellen, sondern auch darum, die durch den geplanten Hauptbahnhof zunehmende Verkehrsbelastung durch eine zusätzliche U-Bahnanbindung abzufangen. Diese Tatsache müsste den Grünen noch aus ihrer Oppositionszeit, die ja erst einige wenige Wochen zurückliegt, bekannt sein. Jedenfalls könne ein Förderband nicht verhindern, dass es infolge des neuen Bahnhofs zu einem Verkehrschaos in den angrenzenden Stadtteilen kommt. Das könne man einzig und allein mit einer zweiten, hochwertigen öffentlichen Verkehrsanbindung, wie jeder Verkehrsexperte bestätigen wird.

Offensichtlich ist die von der neuen Verkehrsstadträtin ausgehende verkehrspolitische Verrenkung in der Frage der Erschließung des neuen Hauptbahnhofs ein Vorgeschmack, wie sehr sich die Grünen in diesem Bereich in den kommenden Jahren der SPÖ unterwerfen werden. Hier einfach das "SP-Njet" für eine U2 zum Hauptbahnhof mit einem am Kern des Problems vorbeizielenden technischen kleinkoalitionären Vorschlag zu decken, lässt Schlimmes befürchten.

"Alle Lippenbekenntnisse der Grünen, mit ihrer Regierungsbeteiligung in Wien einen Kurswechsel in der Verkehrspolitik herbeizuführen, werden sich daher früher oder später selbst entlarven", so Hoch und der Landesgeschäftsführer weiter: "Anstatt sich mit der SPÖ eine fruchtlose Diskussion um die Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer zu liefern, um gleich darauf einen Rüffel zu kassieren, sollten die Grünen endlich ihre politische Arbeit im Verkehrsressorts aufnehmen und echte Alternativen zu der jahrelang ins Leere zielenden SPÖ-Verkehrspolitik liefern, anstatt deren Verweigerungstaktik fortsetzen."

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