AK zur neuen Spritpreis-Verordnung: Preiserhöhungszeitpunkt muss zum Vorteil der Konsumenten schon früher festgesetzt sein

Wien (OTS) - Die AK begrüßt die neue Spritpreis-Verordnung - aber der neue Preisänderungs-Zeitpunkt zwölf Uhr ist nicht konsumentenfreundlich. Die AK verlangt neun Uhr - da hier der Spielraum für Preissenkungen länger bis hin zum Abend ist. Denn die Autofahrer haben sich jetzt schon daran gewöhnt, dass die Spritpreise abends am niedrigsten sind und so ihr Tankverhalten abgestellt.

Bei der neuen Spritpreis-Verordnung soll nur mehr ein einheitlicher Preiserhöhungs-zeitpunkt pro Tag mit 12 Uhr festgelegt. Bisher konnten die Preise entweder um Mitter-nacht, bei erstmaligem Betriebsbeginn oder bei Automatentankstellen um 8.30 Uhr erhöht werden. Die Praxis hat gezeigt: Da die Preise im Laufe des Tages nur mehr gesenkt wer-den können, haben die Autofahrer eher am Nachmittag oder Abend getankt. Die AK be-fürchtet, dass 12 Uhr für Preiserhöhungen zu spät sein wird und dann nicht mehr im sel-ben Ausmaß wie jetzt die Preise gesenkt werden. Außerdem verlangt die AK, dass die neue Tankstellenpreis-Verordnung nicht bis 2013 befristet wird, sondern unbefristet er-lassen wird.

Die derzeit gültige Spritpreis-Verordnung läuft mit Jahresende aus. Im März 2010 bestä-tigte der Verfassungsgerichtshof, dass die Verordnung rechtskonform ist. Die Verord-nung hat sich bewährt und bringt mehr Transparenz für die Konsumenten.

Damit die Konsumenten noch mehr Klarheit bei den Spritpreisen haben, verlangt die AK eine bundeseinheitliche Produktenreihenfolge und Mindestschriftgröße an den Anzei-getafeln. Außerdem soll ein tägliches Spritpreis-Monitoring beim Wirtschaftsministerium eingeführt werden.

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