AKS: Wenn du denkst, es geht nicht schlimmer: Die Regierung schafft es immer!

AKS fordert Umsetzung der angekündigten Einschleifregelungen bei der Familienbeihilfenkürzung für BHS-AbsolventInnen

Wien (OTS) - "Die Regierung rühmt sich seit Samstag mit den sogenannten sozialen Abfederungen bei der Familienbeihilfe. Dass es diese Einschleifregelungen de facto nicht gibt, kratzt die Verantwortlichen anscheinend nicht", ist Iris Schwarzenbacher, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen, erzürnt über die Gesetzesvorlage zum Familienlastenausgleichsgesetz. Für BHS-AbsolventInnen gibt es entgegen vorheriger Aussagen der Regierungsspitze keine Verlängerung des Familienbeihilfenbezugs. "Trotz Zugeständnisse durch Bundeskanzler Faymann an die AKS, dass die Situation von BHS-SchülerInnen berücksichtigt werden soll, können sich in Zukunft vermutlich tausende BHS-AbsolventInnen ihr Studium nicht mehr leisten!", so Schwarzenbacher.

"Die Meinungen von ExpertInnen, von Betroffenen und der Protest von zehntausenden Studierenden und SchülerInnen hat für die Regierung anscheinend noch weniger Bedeutung, als ohnehin schon erwartet. Der Versuch, die Öffentlichkeit mit den anscheinend vorhandenen Einschleifregelungen zu täuschen, wird Faymann und Co. allerdings nicht gelingen!" Abschließend fordert Schwarzenbacher die Verlängerung des Familienbeihilfenbezugs für alle BHS-AbsolventInnen:
"Die Regierung muss endlich erkennen, dass dieses Budget einen Skandal für die Zukunft junger Menschen darstellt. Jetzt gilt es, die Jugendlichen ernst zu nehmen und wenigstens die versprochenen Abfederungsmaßnahmen auch wirklich umzusetzen!"

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Vanessa Gaigg, Pressesprecherin der AKS
Tel.: 0699/19462627, vanessa.gaigg@aks.at

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