FVMI: Zweckdienliche Adaptierung der Spritpreisverordnung

Endlich Gleichstellung mit Automatentankstellen / Ministerium bestätigt günstige heimische Tankstellenpreise

Wien (OTS) - Die österreichischen Mineralölunternehmen stehen der sogenannten Spritpreisverordnung zwar weiterhin grundsätzlich kritisch gegenüber, sehen aber in den vorgenommenen Adaptierungen einen zweckdienlichen Kompromiss zwischen Konsumenten und Wirtschaft.

Wettbewerbsverzerrende Bevorzugung von Automatentankstellen ist gefallen

Während "bemannte" Tankstellen, die rund um die Uhr offen haben, bisher ihre Preise um Mitternacht (00.00 Uhr) festlegen mussten, war es durchgehend geöffneten Automatentankstellen bisher gestattet, ihre Preiserhöhung erst um 8.30 Uhr vorzunehmen. Auf diese Weise hatten Automatentankstellen jeden Tag einen Wettbewerbsvorteil von 8,5 Stunden, um auf tagesaktuelle Marktentwicklungen reagieren zu können. Diese Ungleichbehandlung wurde nun durch den neuen Verordnungsentwurf aufgehoben.

"Die Mineralölindustrie begrüßt, dass die wettbewerbsverzerrenden Bestimmungen fallen werden. Mit 12.00 Uhr wurde nun ein einheitlicher Zeitpunkt festgelegt, der allen Marktteilnehmern gleiche Marktchancen einräumt. Auch die neuerliche Befristung, diesmal auf drei Jahre festgelegt, wird in Hinblick auf künftige Evaluierungsmöglichkeiten positiv gesehen", sagt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie (WKO).

Heimische Tankstellenpreise weiterhin unter dem EU-Durchschnitt Wie auch der Spritpreismonitor der Europäischen Kommission wöchentlich bestätigt, gehören die österreichischen Kraftstoffpreise zu den günstigsten in ganz Europa. Österreich ist zwar von der internationalen Marktentwicklung nicht ausgenommen, doch aufgrund des harten Verdrängungswettbewerbs und der niedrigen Tankstellenmargen bleiben den Tankstellenbetreibern nur wenige preisliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Benzin und Diesel.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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