Schüler und Studenten des Mittelschüler-Kartell-Verbandes fordern generationsgerechteres Budget

Nicht immer bei den Jungen anfangen zu sparen

Wien (OTS) - Über dieses Budget können sich nur die Pensionsvertreter freuen, da sie ohne wirkliche Abschläge ihre Hackler- und Frühpensionen weiter genießen können. Für die Jugend schaut die Zukunft schlechter aus. "In Zeiten der Krise sollten aber alle sparen und nicht nur die junge Generation", meint MKV-Schülerobmann Michael Wilim. Die Einsparungen im Familienbereich wandern direkt zu den Pensionisten, ohne dass diese Einsparungen für die Konsolidierung des Budgets verwendet werden. Bei einer Studie des Instituts für Höhere Studien und Junge Industrie gab es als Ergebnis sogar eine um 5% geringere Nettoleistung für die junge Generation im Vergleich mit der älteren. In der Studie werden repräsentative Durchschnittspersonen, die in den Jahren 1950, 1970 und 1990 geboren wurden, herangezogen, und öffentliche Leistungen wie Pensionen, Gesundheitsausgaben, Pflege und Bildung den entrichteten Abgaben und Steuern gegenübergestellt, um anschließend die staatlichen Nettoleistungen zu ermitteln.
Für uns ist das kein generationsgerechtes Budget. "Man sollte mehr in die Jugend und in Zukunft investieren und weniger in das Konsumverhalten der Frühpensionisten", fordert Wilim.

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