ÖAMTC-Pannenhilfe warnt: Nach dem Schnee kommt auch noch die Kälte

Profitipps fürs Auto bei eisigen Temperaturen

Wien (OTS) - Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe haben sich Donnerstag und Freitag auf einem höheren Niveau eingependelt. Die Mannschaften sind verstärkt und somit eine ausreichende Zahl an Pannenfahrern im Dienst. Auf Grund des Schneefalls verschärft sich die Verkehrslage immer mehr. Dadurch könnten sich heute, Freitag Nachmittag, die derzeitigen Wartezeiten ein wenig verlängern. "Die Straßen sind verstopft. Viele Autofahrer sind aufgrund der Schneefahrbahnen unsicher unterwegs und die Pannenfahrer kommen auch nicht voran. Wir rechnen mit massiven Verkehrsstaus am heutigen Nachmittag", sagt der Chef der ÖAMTC-Pannenhilfe, Gerhard Samek. "Besonders im Stadtgebiet sollte man unnötige Autofahrten vermeiden." Im Westen Wiens kommt derzeit erschwerend dazu, dass durch die Sperre der Außenring Autobahn (A 21) viele Lkw über die Westeinfahrt ausweichen. Hier geht es somit auch für Pkw und Pannenautos nur langsam voran.

Am Wochenende wird sich die Situation für die Autofahrer und somit auch für die Gelben Engel noch zuspitzen. Denn zu den Schneemassen und Schneeverwehungen werden sich in ganz Österreich kalte Temperaturen gesellen. Und damit werden viele Autobatterien ihren Dienst versagen und einige Autotüren und -schlösser vereisen. Der ÖAMTC-Experte rät allen Autofahrern, stressfrei von Zeit zu Zeit zu testen, ob ihre Autos anspringen bzw. ob sie sich öffnen lassen. "Unsere Befürchtung ist, dass, sobald der Schneefall nachlässt, eine Vielzahl von Lenkern ihre Autos zur gleichen Zeit ausschaufeln und damit losfahren will", sagt Samek. Gepaart mit der einsetzenden Kälte heißt das für die Pannenhilfe: Es wird ein heißes kaltes Wochenende.

ÖAMTC-Profitipps fürs Auto bei eisigen Temperaturen

Einen Flüssigkeitscheck vornehmen und gegebenenfalls Frostschutz einfüllen. Kühler, Kühlschläuche und im Extremfall der Motor können bei gefrierendem Kühlwasser Schaden nehmen. Der Kühlerfrostschutz muss bis mindestens minus 25 Grad Celsius geeignet sein, der Frostschutz für die Scheibenwaschanlage bis minus 20 Grad", weiß der ÖAMTC-Fachmann. Abgesehen von allen möglichen Schäden ist es einfach gefährlich, mit schmutziger Windschutzscheibe zu fahren.

Bei vereisten Scheiben hilft am besten der herkömmliche Eiskratzer. Keinesfalls sollte man heißes Wasser auf die Scheiben schütten - diese können dadurch bersten. Besser einen Enteiserspray als Unterstützung verwenden. Keine CD-Hüllen oder anderes Hartplastik verwenden. Diesel Material wurde nicht für Minustemperaturen erzeugt und bricht schnell - Gefahr von Schnittwunden.

Bei gefrorenen Schlössern hilft ein Türschlossenteiser, am besten im Sprühfläschchen. Wer noch keinen hat, sollte schnell einen kaufen - erhältlich bei Tankstellen, Fachhandel und allen ÖAMTC-Dienststellen. "Wichtig ist, dass man das Mittel in der Handtasche und nicht im Auto aufbewahrt, denn dort macht es keinen Sinn", rät der Chef der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Dem Einfrieren der Türen kann man durch Einreiben der Türdichtung mit Hirschtalg vorbeugen.

Und abschließend schickt der Chef der ÖAMTC-Pannenhilfe einen Appell an alle Autofahrer: "Wenn man sein Auto vom Schnee befreit, bitte das ganze Auto freischaufeln, nicht nur Gucklöcher auf den Scheiben. Schneehauben auf dem Dach können für nachkommende Fahrzeuge zur Gefahr werden."

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