FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: Stoppt die Christendiskriminierung und -verfolgung im Irak!

Keine internationalen EU/Irak Abkommen ohne Christenschutzklausel

Wien (OTS) - "Die EU und insbesondere ihre Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Ashton, haben dringenden Handlungsbedarf angesichts der immer grausamer werdenden Verfolgung und Diskriminierung von Christen im Irak. Im Zuge der Vorbereitungen für das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit dem Irak muss daher auch die Lage der Christen im Irak thematisiert werden!", verlangt FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr.

Druckmittel seien dort, wo es um wirtschaftliche Interessen und internationale Handelsbeziehungen gehe, genügend vorhanden. Hier müssen endlich konkrete Aktionen gesetzt werden, wie zum Beispiel die Aufnahme sogenannter "Christenschutzklauseln" in internationale Handelsverträge mit der EU. "Es darf nicht soweit kommen, dass über zweitausend Jahre hin gewachsene Christengemeinschaften im Irak ausgerechnet nach einer sogenannten Friedensintervention des Westens vor dem Aus stehen. Und dies unter einer demokratischen Regierung, die auch von Europa befürwortet wird!", kritisiert Obermayr die Gleichgültigkeit der EU, wenn es um die Menschenrechte christlicher Minderheiten geht.

Bestürzend seien in diesem Zusammenhang auch die abfälligen Wortmeldungen diverser Linksabgeordneten bei der letzten Straßburger Plenarsitzung. So fragte die belgische Sozialistin Veronique de Keyser etwa ernsthaft, warum die Christen so ausdrücklich erwähnt werden müssen. "Auch, wenn man als Sozialistin mit Religion wenig anfangen kann, ein Scherz auf Kosten Ermordeter und Verfolgter ist geradezu menschenverachtend!", erklärt Obermayr und unterstützt die Idee eines weltweiten Monitoring-System zur Bekämpfung der Christenverfolgung.

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