Stöger bei Tagung zu NAP.e: Gesunde Ernährung ins Lebensumfeld der Menschen bringen

Kinderernährung und Gemeinschaftsverpflegung gesund gestalten - Österreich als Vorreiter positionieren

Wien (OTS/SK) - Der Nationale Aktionsplan (NAP.e) hat zum Ziel,
die Grundlagen der Ernährung der österreichischen Bevölkerung zu analysieren und deren Ernährung massiv zu verbessern. Das sagte Gesundheitsminister Alois Stöger am Montag bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) in seinem Impuls-Referat zum Nationalen Aktionsplan Ernährung. "Ich setze mit meiner Politik zentrale Schritte, damit Menschen in ihrem Lebensumfeld zu guter und gesunder Ernährung kommen", so Stöger. ****

Die Ernährungs-Theorie sei wichtig, die größere Herausforderung sei aber, wie man dieses Wissen umsetzt -
denn Ernährung sei die "erste Medizin", so Stöger. "Daher brauchen wir den NAP.e: Wir brauchen unabhängige wissenschaftliche Arbeit, aber wir müssen auch in die Lebenswelt der Menschen vordringen", betonte der Minister.

Die nächsten Schritte im Rahmen des NAP.e. beziehen sich auf die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern, auf Gemeinschaftsverpflegung und die Rolle von Schulen bei gesunder Ernährung. Zu den Säuglingen führte der Gesundheitsminister aus, dass man eine junge Mutter in die Lage versetzen müsse, ihre Kinder zu gesunder Ernährung zu erziehen. Bei der Gemeinschaftsverpflegung etwa in Kantinen geht es darum, dass die Qualität der Nahrung verbessert wird. "Wir wollen ein Zertifikat für gesundheitsbewusste Gemeinschaftsverpflegung. Nur Anbieter, die eine solche ermöglichen, sollen bei öffentlichen Ausschreibungen zum Zug kommen - das gilt vom Kindergarten bis zum Parlament", erklärte Stöger. Auch der Schule komme eine große Bedeutung zu: "Es ist ganz zentral, hier Aufklärungsarbeit zu leisten und einen Veränderungsprozess im Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen anzustoßen." Weiters müssen auch die Rahmenbedingungen für eine gesunde Ernährung - also ein Angebot kostengünstiger gesunder Lebensmittel - vorliegen.

"Ich will die Qualität der Ernährung europaweit verbessern und Österreich als Vorreiter positionieren", so der Gesundheitsminister. Wichtig sei etwa, Süßspeisen in der Werbung nicht mehr als Kinderernährung zu präsentieren.

Die Tagung stand unter dem Motto "Ernährung durch den Lebenszyklus -Empfehlungen zwischen Theorie und Praxis". Der Minister begrüßte die Themenwahl und bedankte sich für das Engagement der ÖGE. (Schluss) bj/sc

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