Lebenshilfe erfreut über Beibehaltung der Frist für Umsetzung der Barrierefreiheit

Kleiner Erfolg täuscht aber nicht über die großen Budgetprobleme hinweg

Wien (OTS) - "Die Bedenken der Behindertenverbände sind ernst genommen worden", zeigt sich der Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe Österreich, Mag. Albert Brandstätter, erfreut darüber, dass Bundesminister Rudolf Hundstorfer die Beibehaltung der ursprünglichen Umsetzungsfrist für die Barrierefreiheit an öffentlichen Gebäuden bis 2016 gelungen ist. "Alles andere wäre ein fatales Signal gewesen."

In Summe allerdings verweist die Lebenshilfe auf die vielen Probleme mit dem Budget. "Trotz aller "Abfederungen" wird für viele Menschen in diesem Land der Weg zu besserer Lebensqualität holpriger und schwieriger. Wir brauchen einen zukunftsorientierten Blick auf die Behinderten- und Sozialpolitik. Inklusion muss uns etwas wert sein. Investitionen im Bereich Pflegegeld und der Unterstützung behinderter Menschen sind Investitionen in Lebensräume und Lebensmöglichkeiten", meint Brandstätter abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Lebenshilfe Österreich
Mag. (FH) Eva Schrammel
Tel.: 01/812 26 42 - 79 oder 0664/88 43 1996
schrammel@lebenshilfe.at
www.lebenshilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LBH0002