FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: Bures-Reaktion auf Gigaliner kommt sehr spät

Österreichische Straßen für Monstertrucks ungeeignet

Wien (OTS) - "Einen gesunden Schlaf scheint man im Verkehrsministerium zu haben. Zuerst verschläft Bures, rechtzeitig die Finanzierung des Linzer Westrings zu sichern und bricht damit alle Zusagen ihrer Amtsvorgänger. Und dann reagiert sie mit Monaten Verspätung auf die Pläne der EU, Gigaliner auf das europäische Straßennetz loszulassen. Guten Morgen, Frau Minister, die Monstertrucks stehen schon vor der Tür!", so FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr.

"In Sachen Gigaliner habe ich bereits vor Monaten eine Schriftliche Erklärung, also einen Antrag im EU-Parlament eingebracht und die Parlamente und Regierungen der Mitgliedstaaten sowie die Kommission aufgefordert, tätig zu werden. Dieser Antrag wurde von den österreichischen SP-Abgeordneten im EU-Parlament nicht unterstützt und ist auch an Frau Bures selbst offensichtlich vorbeigegangen", kritisiert Obermayr.

Dass das europäische Straßennetz für diese Art von Monstertrucks mit einer Länge von bis zu 25,5 Metern und 60 Tonnen Maximalgewicht nicht geeignet ist, werde nicht nur in Expertenkreisen schon seit längerem diskutiert. Außerdem gehe von diesen Riesen-LKWs eine erhöhte Unfallgefahr aus, da sie die Sicht beeinträchtigen und zu längeren Überholvorgängen führen. Im Falle eines Unfalls ist - schon allein aufgrund der Masse - auch eine deutlich erhöhte Unfallschwere zu erwarten.

"Es kann wohl auch nicht im Sinne der EU sein, den Gütertransport wieder verstärkt auf die Straße zu verlagern, das konterkariert sämtliche Initiativen für den Ausbau des Schienenverkehrs. Ich fordere Ministerin Bures auf, beim nächsten Rat der Verkehrsminister die Problematik der Gigaliner auf's Tapet zu bringen. Immerhin kann kein Land Interesse daran haben, sein Straßennetz hinsichtlich Fahrbahnbreite, Höhe von Unterführungen und Kurvenradien gigalinerkonform umbauen zu müssen", so Obermayr abschließend.

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